Ausgesetzt oder verletzt: Das solltet Ihr tun, wenn Ihr ein Tier findet!

Leipzig - Wie sollte man sich verhalten, wenn man ein verletztes Tier findet? Oder einen scheinbaren Streuner entdeckt? Wohl fast jeder musste sich diese Fragen schon einmal stellen. Nun hat das Tierheim Delitzsch auf Facebook für Aufklärung gesorgt.

Streuner gesichtet? Das Tierheim in Delitzsch weiß, was zu tun ist.
Streuner gesichtet? Das Tierheim in Delitzsch weiß, was zu tun ist.  © 123RF/kapongza

Die Tierheime erhalten in solchen Fällen zahlreiche Anrufe und Mails von besorgten Tierliebhabern, die nicht wissen, an wen sie sich außerdem wenden können. 

In erster Linie sollte man feststellen, um welche Art von Tier es sich handelt. "Wenn es sich um ein verletztes, unbekanntes Tier handelt, muss schnell gehandelt werden", weiß das Tierheim in Delitzsch

In diesem Falle ist es immer ratsam, die örtliche Polizei oder das zuständige Ordnungsamt zu alarmieren. 

Vor allem Wildtiere und giftige Reptilien haben zum Beispiel absolut nichts im Tierheim zu suchen und sollten an die städtischen Behörden übergeben werden. 

Hund ohne Futter und Trinken: Das könnt Ihr tun

Sollte es sich bei dem Fundtier aber gegebenenfalls um ein Tier aus der Nachbarschaft - zum Beispiel eine Freigänger-Katze - handeln, ist es am besten, Flyer mit Bildern des Tieres zu verteilen und sich in der Nachbarschaft kundig zu machen. Erst wenn diese Maßnahme keinen Erfolg zeigen sollte, kann man sich beim Tierheim melden, beziehungsweise nachfragen, ob dort eine Vermisstenmeldung vorliegt.

"Wenn man feststellt, dass ein Tier nicht artgerecht gehalten wird, sollte man dazu Beweise in jeder Form sammeln, zum Beispiel mit Datum, Uhrzeit und Zeugen niederschreiben und an das Veterinäramt oder Ordnungsamt weitergeben", rät das Tierheim außerdem. Ein Beispiel hierfür wäre ein Hund, der ganztägig ohne Zugang zu Futter und Wasser im Zwinger sitzt, ohne Schutz vor der Sonne und Regen. 

Mit diesen Tipps ist dem nächsten Fundtier, das Euch über den Weg läuft, vielleicht schon besser geholfen! 

Titelfoto: 123RF/kapongza

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