Dramatische Rettung aus dem Gullideckel: Was hat die Feuerwehr denn da in der Hand?

Gelsenkirchen - Die Tücken einer Großstadt wurde einem niedlichen Entenküken fast zum Verhängnis. Am Mittwochvormittag rutschte es durch einen Gullydeckel und fiel in einen dunklen Schacht.

Das Entenküken saß tief unten im Kanalschacht. Etwas schmutzig, aber unverletzt konnte es befreit werden.
Das Entenküken saß tief unten im Kanalschacht. Etwas schmutzig, aber unverletzt konnte es befreit werden.  © Feuerwehr Gelsenkirchen

Dieser Familienausflug in dem Stadtteil Bulmke-Hüllen wäre fast schiefgegangen. Gemeinsam mit seinen Geschwistern und seiner Entenmama wollte ein Küken die Hohenzollernstraße überqueren.

Dabei übersah es einen Gullydeckel und rutschte durch dessen Gitterstäbe. Das kleine Gänsevögelchen gelangte in den darunter liegenden Kanalschacht. Wie sollte es da denn nur wieder herauskommen?

Die Rettung nahte in Form einer aufmerksamen Bürgerin. 

Diese hatte das Unglück bemerkt und die Feuerwehrleitstelle benachrichtigt. Während sie auf das Eintreffen der Einsatzkräfte wartete, sammelte sie die anderen Küken in einem Korb ein.

Als die Feuerwehrleute vor Ort waren, öffneten sie den schweren Gullydeckel. 

Tief unten im Schacht entdeckten sie das Jungtier. Dieses blieb glücklicherweise an Ort und Stelle, anstatt eine Erkundungstour durch die Abwasserrohre zu wagen.

Die Feuerwehrmänner konnten das Küken mit einem beherzten Griff befreien. Das Jungtier blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Entenmama und die Geschwisterchen im Korb warteten während der Rettungsaktion auf dem Gehsteig.
Die Entenmama und die Geschwisterchen im Korb warteten während der Rettungsaktion auf dem Gehsteig.  © Feuerwehr Gelsenkirchen

Die Entenfamilie wurde von den Einsatzkräften im nahe gelegenen Bulmker Park frei gelassen. Dort konnten sie ihren Ausflug hoffentlich ohne weitere Zwischenfälle fortsetzen.

Titelfoto: Feuerwehr Gelsenkirchen

Mehr zum Thema Tiere:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0