"Fit für die Zukunft": Kölner Zoo präsentiert seinen Masterplan 2030

Köln - "Fit für die Zukunft" lautet das Motto, unter dem der Kölner Zoo seinen Masterplan 2030 vorgestellt hat. Dieser beinhaltet jede Menge Ideen für zukünftige Projekte. So sind neben einer Savannenlandschaft auch neue Gehege für die Robben und Pinguine in Planung. Zudem soll der Eingangsbereich einer Neugestaltung unterzogen werden.

Die Kölner Zoo-Vorstände (v.l.n.r.) Prof. Theo B. Pagel, Dr. Ralf Heinen und Christopher Landsberg haben am Donnerstag ihren Masterplan 2030 vorgestellt, der viele Ideen für zukünftige Projekte beinhaltet.
Die Kölner Zoo-Vorstände (v.l.n.r.) Prof. Theo B. Pagel, Dr. Ralf Heinen und Christopher Landsberg haben am Donnerstag ihren Masterplan 2030 vorgestellt, der viele Ideen für zukünftige Projekte beinhaltet.  © Kölner Zoo

Die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg haben gemeinsam mit Dr. Ralf Heinen, Bürgermeister der Stadt Köln und Vorsitzender des Zoo-Aufsichtsrats, ihren "Masterplan 2030" vorgestellt.

"Wir wollen unsere international hoch angesehene Forschungs- und Artenschutzarbeit vorantreiben – und auf dem Zoogelände noch erlebbarer machen. Wir wollen noch nachhaltiger bauen und noch ressourcenschonender wirtschaften", erklärten Pagel und Landsberg. 

In der Ideensammlung wurden mögliche Projekte und Neuerungen für die kommenden zehn Jahre präsentiert. Die Punkte Artenschutz, Bildung, Forschung und Erlebnis stehen dabei besonders im Fokus.

"Es gilt, den Zoo immer wieder mit guten Ideen und sinnvollen Investitionen fit für die Zukunft zu machen", teilten Pagel und Landsberg mit.

Begleitet wird das Vorhaben vom Planungsbüro "Zooquariumdesign".

Zoo will sich auf vom Aussterben bedrohte Arten fokussieren

Der Eingangsbereich des Kölner Zoos soll laut dem Masterplan 2030 neu gestaltet werden. Unterstützt wird das Vorhaben vom Planungsbüro "Zooquariumdesign".
Der Eingangsbereich des Kölner Zoos soll laut dem Masterplan 2030 neu gestaltet werden. Unterstützt wird das Vorhaben vom Planungsbüro "Zooquariumdesign".  © Zooquariumdesign

Der Plan knüpft an seinen Vorgänger von 2010 an. Dazu erklärten Pagel und Landsberg, dass bereits Vieles aus dem Masterplan 2010 realisiert werden konnte.

Der Kölner Zoo hat in den letzten Jahren immer wieder Modernisierungen umgesetzt, darunter die Neuerungen der Löwenanlage 2019. Aktuell wird das "Alte Südamerikahaus" saniert, in dem Besucher ab 2021 eine begehbare Dschungellandschaft mit mittel- und südamerikanischen Säugetieren, Fischen, Amphibien und Vögeln bestaunen können. Auch die Jaguare sollen ein neues Gehege bekommen, wie der Zoo mitteilte.

Ein weiteres Ziel ist die Gliederung des gesamten Areals nach geografischen Zonen. 

Besonders der Artenschutz liegt den Betreibern am Herzen. So wolle man vor allem Tiere zeigen und züchten, die vom Aussterben bedroht sind. 

Beim Bau aller Neuerungen wird laut Zoo, wo immer es möglich sei, auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz geachtet.

Mit rund 10.000 Tieren aus mehr als 850 Arten ist der Kölner Zoo einer der vielfältigsten in ganz Europa. Jedes Jahr lockt er mehr als eine Million Besucher auf das weitläufige Gelände.

Titelfoto: Kölner Zoo

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