Flamingo-Küken tot aufgefunden: Zoo Krefeld hat einen Verdacht

Krefeld – Der Flamingo-Nachwuchs im Krefelder Zoo lebt nicht mehr. Die Nachforschungen dazu ergaben einen Verdacht.

Im Zoo Krefeld haben Fischotter wohl vier Flamingo-Küken gerissen (Symbolbild).
Im Zoo Krefeld haben Fischotter wohl vier Flamingo-Küken gerissen (Symbolbild).  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die vier Flamingo-Küken seien im Verlauf der vorigen Woche mit Bissspuren tot aufgefunden worden, teilte der Zoo am Freitag mit. 

Der Tierpark sprach von einem "herben Verlust". Bei der pathologischen Untersuchung konnten die Bisspuren nicht eindeutig einem Raubtier zugeordnet werden.

Vermutet wird, dass ein Tier aus dem Zoo die Küken getötet hat. 

Abends hätten einige Mitarbeiter Wache gehalten und dabei überraschende Beobachtungen gemacht.

Denn Aufnahmen einer Wildkamera zeigten, wie einer der Fischotter nachts über die Flamingoanlage lief. Die Flamingos hätten beim Erscheinen des Otters keine Unruhe gezeigt.

Im Zaun der Fischotteranlage entdeckten Tierpfleger dann eine von außen nicht sichtbare, defekte Stelle, die nun repariert wurde. 

"Wir haben die Fischotter stark im Verdacht, die Küken gerissen zu haben", erklärte der Zoo auf seiner Internetseite.

Erst Anfang August hatten die Flamingos in Krefeld erstmals seit 13 Jahren wieder Nachwuchs bekommen.

Titelfoto: Facebook/Zoo Krefeld

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