Frau entdeckt Enten-Babys mitten im Straßenverkehr, dann geht der Ärger richtig los

Leipzig - Glück im Unglück hatten zwei kleine Entenkinder, die sich vor wenigen Tagen mitten im Leipziger Nachmittagsverkehr wiederfanden. 

Die beiden Enten-Babys waren auf dem vielbefahrenen Goerdelerring unterwegs.
Die beiden Enten-Babys waren auf dem vielbefahrenen Goerdelerring unterwegs.  © 123RF / Dmitry Kalinovsky, Screenshot Facebook Neuer Tierschutzverein Leipzig

Wie der Neue Tierschutzverein Leipzig in einem Facebook-Post mitteilte, hatte sich eine junge Frau vor kurzem telefonisch bei den Tierschützern gemeldet. 

Ihr Problem: Sie hatte beobachtet, wie zwei kleine Entenküken mitten auf dem stark befahrenen Goerdelerring herumirrten! 

"Nachdem die junge Frau vergeblich nach einer Entenmutter Ausschau gehalten hatte, schaffte sie es, die beiden Küken einzufangen und in einem Karton zu sichern", berichtet der Tierschutzverein erleichtert. 

So waren die Küken zwar in Sicherheit - ihre Retterin hatte aber zunächst mal einige lange Telefonate am Hals. 

So telefonierte die Dame über das Veterinäramt, das Tierheim, das Bürgertelefon und den NABU hinweg, ohne eine wirkliche Ansage zu bekommen, wo die kleinen Enten denn nun am besten zu unterbringen seien. 

Schließlich konnte der Neue Tierschutzverein die Jungtiere an die Wildvogelhilfe in Merseburg vermitteln, wo die Finderin die beiden Enten dann auch hinbrachte. Dort werden die Küken nun versorgt. Trotzdem sei es ein untragbarer Zustand, dass man für Wildtierfunde wie diesen keinen konkreten Ansprechpartner finden könne, so die Tierschützer.

"Wieso müssen sich Finder auf die Erreichbarkeit Ehrenamtlicher verlassen?", fragt sich die Leipziger Einrichtung. 

Titelfoto: 123RF / Dmitry Kalinovsky, Screenshot Facebook

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