Frau hat panische Angst vor Hunden, dann trifft sie auf besonderen Vierbeiner

Kanada - Manchmal muss man sich seinen Ängsten stellen! Teresa Hwang hatte seit ihrer Kindheit panische Angst vor Hunden. Doch dann traf sie einen Vierbeiner, der ihr Herz auf ganz besondere Weise eroberte.

Boo war durch negative Erlebnisse aus seiner Vergangenheit zutiefst traumatisiert.
Boo war durch negative Erlebnisse aus seiner Vergangenheit zutiefst traumatisiert.  © https://www.instagram.com/ketophoria/

Als sie 10 Jahre alt war, erlitt Teresa Hwang ein schweres Trauma, das seither ihr Leben bestimmen sollte: Sie wurde von einem Hund angegriffen! 

Seither hatte die Kanadierin panische Angst vor den Tieren und konnte sich nicht in deren Nähe aufhalten. 

Mit 20 wurde Hwang dann erneut gebissen, wie sie Inspiremore.com erzählte. Spätestens ab diesem Punkt waren die Vierbeiner ein rotes Tuch für die Kanadierin.

Einen Hund als Haustier zu halten, kam für Hwang auf keinen Fall infrage. Als sie allerdings mit ihrem Freund zusammen zog, wurde dessen Wunsch, einen Hund zu adoptieren immer stärker. 

Lange Zeit wehrte sich die Kanadierin gegen die Vorstellung, mit dem Tier unter einem Dach zu leben, vor dem sie die größte Angst hatte. 

Eines Tages beschloß Hwang, sich nicht mehr von ihrer Angst einschränken lassen zu wollen. Also ging das Paar auf die Suche nach einem Vierbeiner, der zu ihnen passen könnte. Über eine Tierrettungsseite stießen beide auf den Hund Patches und Hwang war sofort überzeugt. 

Hwang und Boo halfen sich gegenseitig, ihre Ängste zu besiegen

Inzwischen haben Hwang und Boo ihre Ängste überwunden.
Inzwischen haben Hwang und Boo ihre Ängste überwunden.  © https://www.instagram.com/ketophoria/

Vielleicht ahnte sie da schon, dass sie und den Vierbeiner so einiges verbindet. Patches hatte nämlich wahnsinnige Angst vor Menschen! 

Bei der ersten Begegnung ging das Tier trotzdem direkt auf seine zukünftige Besitzerin zu und leckte ihr über die ausgestreckte Hand: "Ich wusste, es war ein Zeichen. Ich musste ihn einfach mit nach Hause nehmen."

Der Alltag der Hundebesitzerin und ihres neuen tierischen Gefährten wurde dennoch vor einige Herausforderungen gestellt. 

Boo, wie er nun hieß, hatte vor vielen Dingen Angst und wollte zunächst nichts von seinen neuen Besitzern fressen. Der Vierbeiner wirkte traumatisiert.

Hwang begriff, dass nicht nur sie eine Therapie brauchte, sondern auch Boo. Also arbeitete das Paar langsam daran, Boos Vertrauen zu gewinnen. Und bereits nach kurzer Zeit erzielten beide tolle Erfolge:

Die Kanadierin hatte ihre Angst gegenüber dem Vierbeiner komplett abgelegt und auch Boo wurde immer zutraulicher: "Er hat so viel gelernt und ich bin so stolz auf ihn".

Inzwischen sind die beiden unzertrennlich und können sich ein Leben ohne einander gar nicht mehr vorstellen: "Zu sehen, wie Boos alte Wunden heilen und er wächst, hat geändert, wie ich mich selbst sehe. Wenn Leute mich dafür loben, dass ich ihn gerettet habe, gebe ich die gleiche Antwort zurück: 'Boo hat auch mich gerettet'."

Titelfoto: https://www.instagram.com/ketophoria/

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