Fund in Koffer: Was ist das für ein gehäutetes und gebratenes Wesen?

Düsseldorf - Zollbeamte haben ein gehäutetes und gebratenes Schuppentier in einem Koffer einer Reisenden am Flughafen Düsseldorf entdeckt.

Das tote und gebratene Schuppentier stecke in einem Reisekoffer.
Das tote und gebratene Schuppentier stecke in einem Reisekoffer.  © Hauptzollamt Düsseldorf

Das tote Tier steckte in einem eigenen Lebensmittel-Koffer.

Darin fanden die Beamten zunächst Fisch und Gemüse. Doch in einer großen Tüte steckte das zum Essen vorbereitete Schuppentier.

Die Frau (42) kam aus Ghana und wollte das auch als Pangolin bekannte Lebewesen mit ihrer Familie verspeisen.

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Fakt ist aber: "Schuppentiere sind sowohl nach Europäischem Recht als auch nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen besonders geschützt, sie haben den höchsten Schutzstatus inne", wie der Zoll mitteilte.

Damit ist die Einfuhr und der Handel mit ihnen streng verboten.

Das wusste die Frau angeblich nicht und gab an, das Tier als Delikatesse ähnlich einem Spanferkel mit ihrer Familie verspeisen zu wollen.

Das Pangolin wurde jedoch nicht zum Verzehr freigegeben. Die Zöllner beschlagnahmten das tote Tier und entsorgten es.

Gegen die Reisende aus Mönchengladbach leiteten die Zöllner ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen die Artenschutzbestimmungen.

Titelfoto: Hauptzollamt Düsseldorf

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