Tragischer Unfall: Erdmännchen werden verschüttet und sterben im Tierpark

München - Trauer in Hellabrunn: Bei einem Unfall sind alle vier Erdmännchen des Münchner Tierparks ums Leben gekommen.

Die Erdmännchen-Gruppe des Tierparks Hellabrunn wurde nachts in ihrem Bau verschüttet.
Die Erdmännchen-Gruppe des Tierparks Hellabrunn wurde nachts in ihrem Bau verschüttet.  © Tierpark Hellabrunn/DPA

Die Tiere hätten in einer selbst gegrabenen Höhle geschlafen und seien offenbar nachts vom Erdreich verschüttet worden, teilte die Leitung des Zoos am Freitag mit.

Am Donnerstagmorgen hätten Tierpfleger die Erdmännchen Ruanda, Quodo, Quimbele und Rafiki tot aufgefunden.

"So etwas kann den Tieren in ihrem natürlichen Lebensumfeld auch passieren", sagte ein Sprecher des Tierparks.

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Erdmännchen leben vor allem in der afrikanischen Savanne. Die vier gestorbenen Tiere seien jeweils etwa fünf Jahre alt gewesen und hätten seit Ende 2017 in Hellabrunn gelebt, sagte der Sprecher.

Derzeit werde die Konsistenz des Bodens in der Erdmännchenanlage überprüft, was einige Zeit dauern werde. Danach wolle man dort neue Erdmännchen ansiedeln.

Titelfoto: Tierpark Hellabrunn/DPA

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