Aktion gegen Tierversuche: Tierschützer blockieren Straße mit Kuscheltieren

Gießen - Mit einer Aktion in Gießen haben Aktivisten am Freitagmorgen auf das Leid von Versuchstieren aufmerksam gemacht.

Rund 3000 Kuscheltiere lagen in Gießen auf eine Straße vor der Geschäftsstelle des Deutschen Zentrums für Lungenforschung.
Rund 3000 Kuscheltiere lagen in Gießen auf eine Straße vor der Geschäftsstelle des Deutschen Zentrums für Lungenforschung.  © dpa/Boris Rössler

Symbolisch seien rund 3000 Kuscheltiere auf eine Straße vor der Geschäftsstelle des Deutschen Zentrums für Lungenforschung gelegt worden, sagte eine Sprecherin der Aktivisten.

Zudem hätten sich Teilnehmer im Eingangsbereich angekettet und ein hochbeiniges Gestell, einen sogenannten Tripod, als Blockade errichtet.

Mit der Aktion, hinter der "eine autonome Gruppe aus der Tierrechts- und Tierbefreiungsszene" sowie auch Umwelt- und Klimaschützer stünden, wolle man auf den "Internationalen Tag des Versuchstiers" an diesem Samstag (24. April) aufmerksam machen, sagte die Sprecherin.

"Im Tierversuch werden Tiere wie Messinstrumente behandelt, die man nach Gebrauch wegwirft", hieß es in einer Mitteilung der Aktivisten. "Doch Tiere sind fühlende, leidensfähige Lebewesen, die Freude und Angst empfinden, Schmerz und Qualen erleiden, genau wie wir."

Die Straße vor dem Zentrum sei wegen der Kuscheltiere für Autofahrer zunächst blockiert gewesen, sagte ein Polizei-Sprecher.
Die Straße vor dem Zentrum sei wegen der Kuscheltiere für Autofahrer zunächst blockiert gewesen, sagte ein Polizei-Sprecher.  © dpa/Boris Rössler

Ein Sprecher der Polizei sprach am Morgen von rund 20 Teilnehmern bei der Aktion. Die Straße vor dem Zentrum sei wegen der Kuscheltiere für Autofahrer zunächst blockiert gewesen.

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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