Auf diese Spenden will Hagenbecks Tierpark verzichten

Hamburg – Ob Eicheln, Kastanien oder Tannenbäume: Der Tierpark Hagenbeck in Hamburg nimmt keine Futterspenden an. 

Michael Schmidt, Leiter des Elefantenhauses im Tierpark Hagenbeck, füttert Elefanten mit Gras, das vom Gelände des Hamburger Flughafens stammt.
Michael Schmidt, Leiter des Elefantenhauses im Tierpark Hagenbeck, füttert Elefanten mit Gras, das vom Gelände des Hamburger Flughafens stammt.  © Daniel Reinhardt/dpa

Das hat Zootierarzt Michael Flügger auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur betont. "Futterspenden sind lieb gemeint und wir finden es auch toll, dass uns die Besucher unterstützen wollen", sagte Flügger. 

Eicheln, Kastanien oder Tannenbäume würden die meisten Tiere nicht mögen oder nicht vertragen. Im Tierpark Hagenbeck kommen den Angaben zufolge nur die verschiedenen Hirscharten in den Genuss von Eicheln. Mehr als drei Kilogramm am Tag werde jedoch nicht benötigt und diese Menge komme bereits durch die Bäume im Tierpark zusammen.

Neben Kastanien nehme der Tierpark auch ausrangierte Weihnachtstannenbäume nicht an. Diese seien nicht nur zu trocken für die Tiere, sondern in der Vergangenheit teilweise auch nicht frei von Dekorations- und Kerzenwachsresten gewesen. 

Futterspenden, egal welcher Art, sind dem Tierarzt zufolge also immer mit mehr Aufwand und zusätzlichen Kontrollen verbunden.

Wer den Tierpark unterstützen möchte, kann dies den Angaben nach statt mit einer Futterspende besser mit der Übernahme einer Tierpatenschaft tun. Mit letzterer werde beispielsweise ein Jahr lang das Futter für ein Tier finanziert. Insgesamt leben mehr als 1850 Tiere und 210 verschiedene Arten im Tierpark Hagenbeck.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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