Massenhaftes Fischsterben an Nordseeküste: Gründe sind endlich klar!

Hannover/Husum/Hamburg – Das Fischsterben an der Nordseeküste und in der Elbe hat nach Einschätzung der Schutzstation Wattenmeer wahrscheinlich unterschiedliche Gründe. 

Eine tote Brasse liegt am Ufer im ostfriesischen Greetsiel. (Archivbild)
Eine tote Brasse liegt am Ufer im ostfriesischen Greetsiel. (Archivbild)  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Die in der vergangenen Woche tot im Fluss gefundenen Fische haben demnach sichtbare Verletzungen, die im Wattenmeer gefundenen toten Heringe nicht.

Die mechanischen Verletzungen könnten durch Baggerarbeiten entstanden sein, sagte am Montag Katharina Weinberg, die für die Schutzstation den Bereich Naturschutz leitet.

Die an der Nordseeküste von Schleswig-Holstein und Niedersachsen gestrandeten Fische waren nach ersten Erkenntnissen schlecht genährt. 

Die jungen, schwachen Tiere kamen demnach erstmals ins flache Wasser und verendeten dort. 

"Die Fische, die vital und gesund sind, werden nicht angeschwemmt", erklärte Weinberg im schleswig-holsteinischen Husum. Ihr zufolge wurden bis Freitag Tausende tote Fische - überwiegend Heringe - im Wattenmeer gefunden.

 Seit Samstag gebe es keine Funde mehr.

Titelfoto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

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