Schreckliche Tierversuche: Todeslabor zieht Klage zurück

Harburg – Das umstrittene Tierversuchslabor LPT hat seine Klage gegen den Entzug der Erlaubnis zur Tierhaltung in Mienenbüttel im Landkreis Harburg in Niedersachsen zurückgenommen. 

Ein Hund verendet qualvoll nach einem Versuch im LPT.
Ein Hund verendet qualvoll nach einem Versuch im LPT.  © Soko Tierschutz e.V.

Das Unternehmen habe den Schritt damit begründet, dass es an dem Standort künftig keine Tierversuche mehr durchführen und daher dort auch keine Tiere mehr halten werde, teilte der Landkreis Harburg, gegen den sich die Klage gerichtet hatte, am Dienstag mit. 

Der Beschluss sei unanfechtbar. Das Verwaltungsgericht Lüneburg bestätigte, dass das Verfahren eingestellt wurde.

Tierschützer hatten im Herbst 2019 über die Misshandlung von Hunden und Affen in dem Versuchslabor berichtet. 

Der Landkreis Harburg entzog LPT daraufhin die Erlaubnis, Wirbeltiere für Tierversuche zu halten. 96 Hunde, die noch in der Anstalt lebten, musste das Unternehmen binnen zwei Wochen an geeignete Dritte abgeben

Titelfoto: Soko Tierschutz e.V.

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