Horror-Fund am Flughafen: 23.000 Küken liegen tot in Kisten

Madrid (Spanien) - Letztes Wochenende machte die Polizei am Madrider Flughafen eine grausame Entdeckung: 26.000 Küken waren in Kisten gesperrt und wurden ihrem Schicksal überlassen.

Die Polizei teilte ein Video der Kisten, in denen die 26.000 Küken saßen.
Die Polizei teilte ein Video der Kisten, in denen die 26.000 Küken saßen.  © Screenshot/Twitter/Policia

Niedrige Temperaturen, kein Futter und ohne einen Tropfen Wasser: Unter diesen schrecklichen Bedingungen wurden Tausende kleine Küken am Flughafen Madrid-Barajas Adolfo Suárez entdeckt. 

Diese schreckliche Nachricht teilte die Polizei auf ihrem Twitter-Account und postete ein Video, auf dem man die kleinen Tierchen weinen hörte.

Vielen von ihnen waren zum Zeitpunkt des Fundes bereits tot; die restlichen Federtierchen versuchten zu überleben, indem sie ihre Artgenossen verspeisten.

Wie "Heute" berichtet, arbeitete die Polizei daraufhin eng mit zwei Tierschutzverbänden zusammen. Doch alles Hoffen und Mühen half nichts. Am Ende überlebten nur 3000 der insgesamt 26.000 Küken.

Die Polizei geht davon aus, dass die Tiere in Kartons transportiert werden sollten, die durch den Regen aufweichten und brachen. Daraufhin wurden sie zurückgelassen.

Nun ist es die Aufgabe der Behörden, das zuständige Unternehmen ausfindig zu machen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Denen droht nämlich eine Anzeige wegen Tiermissbrauchs.

Titelfoto: Screenshot/Twitter/Policia

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