Hündin wird in Schlachthaus grausam verstümmelt: So sieht sie jetzt aus

USA - Hündin Emma Roo musste schon früh einiges durchmachen: In einem chinesischen Schlachthaus wurde sie auf brutalste Art verstümmelt.

Um sich fortbewegen zu können, hat Dalmatiner Emma Roo einen speziellen Rollstuhl.
Um sich fortbewegen zu können, hat Dalmatiner Emma Roo einen speziellen Rollstuhl.  © instagram.com/emmarooonlyhastwo/

Der Dalmatiner war erst acht Wochen alt, als sie in ein Schlachthaus kam, dass sich auf Hundefleisch spezialisiert hatte.

Was die Fellnase dort ertragen musste, ist kaum zu glauben: ihr wurden beide Vorderpfoten, ihr Schwanz und Teile ihrer Ohren abgeschnitten.

Wie Mirror berichtet, handelt es sich bei den meisten Vierbeinern, die in solchen Schlachthäusern landen, um gestohlene oder verlassene Haustiere oder Wachhunde sowie streunende Straßenhunde, die aus Städten entführt wurden.

Bei Emma Roo war es wahrscheinlich ein kleiner Makel an ihren Zehen, weswegen sie weder zur Zucht noch zum Weiterverkauf geeignet war.

Doch der Vierbeiner hatte Glück im Unglück: ein Metzger zeigte Erbarmen mit dem wehrlosen Geschöpf und brachte es in eine Tierarztpraxis in Peking.

Ganze zwei Jahre dauerte es daraufhin, bis sich die Hündin von ihren Verletzungen erholen konnte.

Hündin Emma Roo ist inzwischen ein Star auf Instagram

Misha Rackcliff Hunt (27) hat die Hündin Anfang des Jahres adoptiert.
Misha Rackcliff Hunt (27) hat die Hündin Anfang des Jahres adoptiert.  © instagram.com/emmarooonlyhastwo/

Die chinesische Klinik wandte sich dann an "Dalmatian Rescue", eine gemeinnützige US-Organisation, um Emma das liebevolle Zuhause zu verschaffen, dass sie nach all dem Leid verdient hatte.

Misha Rackcliff Hunt (27) entdeckte Bilder des Dalmatiners im Netz und war sofort verliebt: "Ich erinnere mich, dass ich Emma zum ersten Mal online gesehen habe - sie hat diese menschlichen bernsteinfarbenen Augen. Ich habe nicht einmal über die Logistik nachgedacht. Ich wusste, dass dieser Hund aus einem bestimmten Grund für mich bestimmt war."

Aufgrund ihrer harten Vergangenheit ging Hunt zunächst davon aus, dass die Hündin schwer traumatisiert war und sich nicht so schnell an Menschen gewöhnen würde. Doch dann bewies Emma ihr das Gegenteil: "Als wir unseren fünfstündigen Roadtrip nach Hause beendet haben, wusste sie, dass ich ihre Person war und dass ich sie niemals verlassen würde."

Inzwischen fühlt sich der Vierbeiner in seinem neuen Zuhause nicht nur pudelwohl. Sie begeistert auch über 10.000 Follower auf Instagram mit süßen Schnappschüssen.

Ihre Besitzerin ist froh darüber, dass sie dem Dalmatiner helfen konnte: "Ich bin nur jemand, der glaubt, dass jeder Hund eine Chance verdient, unabhängig von seinen Umständen."

Titelfoto: instagram.com/emmarooonlyhastwo/

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