Hund und Katze: Deutsche halten immer mehr Haustiere - mit Auswirkung auf den Arbeitsmarkt!

Dortmund - Mit dem wachsenden Stellenwert von Haustieren ist auch die Zahl der Tierbestatter und Friedhöfe für Hunde, Katzen und Kaninchen gestiegen.

Die deutschen lieben ihre Haustiere. Das gesteigerte Interesse an den Tieren macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar.
Die deutschen lieben ihre Haustiere. Das gesteigerte Interesse an den Tieren macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar.  © Paul Zinken/dpa

Rund 120 Tierfriedhöfe und 160 Tierbestatter gibt es inzwischen in Deutschland, berichtete der Bundesverband der Tierbestatter (BVT).

Außerdem nahezu 30 Tierkrematorien, nachdem in Nord- und Süddeutschland zwei speziell für Pferde hinzugekommen seien.

"Das Haustier wird immer mehr als Familienmitglied angesehen", sagte der BVT-Vorsitzende Martin Struck der Deutschen Presse-Agentur.

Es werde daher nicht "entsorgt", sondern angemessen bestattet.

Eine Sprecherin der Dortmunder Friedhofsgärtner schilderte, an der letzten Ruhestätte für das geliebte Haustier werde in der Regel nicht gespart.

Tierfriedhöfe immer gut besucht

Zu einem Tierfriedhof in der Ruhrgebietsstadt kommen manche Trauernde täglich, andere treffen sich regelmäßig, um sich am Grab des Lieblingstiers gegenseitig zu trösten.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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