Hund wandert angeschossen und verängstigt durch Straßen: Tierärzte sind schockiert

North Lanarkshire (Schottland) - Es ist eine Tat, die für Tierliebhaber nur schwer zu verarbeiten sein dürfte: Ein Hund ist völlig verstört und verängstigt aufgefunden worden. Als er in der Folge untersucht wurde, waren die Ärzte schockiert.

Der Windhund-Mischling war total verängstigt, als er gefunden wurde. (Symbolbild)
Der Windhund-Mischling war total verängstigt, als er gefunden wurde. (Symbolbild)  © 123rf/kepazuria

Der Windhund-Mischling lief total verängstigt durch die Straßen von North Lanarkshire in Schottland, als er am 19. August dieses Jahres gefunden wurde, wie Daily Record entsprechend berichtet. Nachdem das Tier in eine Klinik gebracht worden war, musste Ashton, wie der Streuner getauft wurde, aufgrund seiner Verletzungen sofort ruhig gestellt werden.

Die Tierärzte waren geradezu schockiert, als sie eine Röntgenaufnahme vom Körper des Tieres machten.

Diese brachte zum Vorschein, dass Ashton mit einem Luftgewehr angeschossen worden war - und das mehrfach. Insgesamt 60 Wunden konnten an seinem Körper und Schwanz festgestellt werden.

Sobald die Geschosse entfernt worden waren, veränderte sich das Verhalten des Hundes schlagartig. Ohne die schlimmen Schmerzen war Ashton zutraulicher und weniger aggressiv. 

Momentan ist er in einem Tierheim untergebracht, wo er wieder an Menschen gewöhnt werden kann. 

Dort geht er regelmäßig auf Spaziergänge und lässt sich mittlerweile auch wieder streicheln und kuscheln. Noch wird der Kleine allerdings wieder aufgepäppelt und dies wird auch noch eine ganze Weile beanspruchen. Sobald dieser Vorgang aber abgeschlossen ist, wird für ihn ein neues Zuhause gesucht. 

Woher Ashton seine Wunden hatte und wer auf ihn geschossen haben könnte, ist bislang unklar. Es wird vermutet, dass der Hund zu nah an Weidentiere herangekommen und als Konsequenz angeschossen worden sein könnte. 

Titelfoto: 123rf/kepazuria

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