Auf der A17-Schmuggler-Route: Polizei rettet süße Hundewelpen!

Bad Gottleuba - Weihnachten naht! Das Geschäft mit geschmuggelten Hundewelpen floriert. In Corona-Zeiten – so scheint es – besonders gut. Am Wochenende schnappte die Bundespolizei auf der A17 bei Bad Gottleuba drei Hunde-Schmuggler mit insgesamt sechs Welpen.

Ein Rumäne (22) schmuggelte die beiden Hündchen (Bichon) nach Sachsen ein.
Ein Rumäne (22) schmuggelte die beiden Hündchen (Bichon) nach Sachsen ein.  © Bundespolizei

Auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" ging den Beamten bei einer Kontrolle am Samstagmorgen ein Rumäne (22) mit zwei Hunden (Bichon) ins Netz. Für diese konnte der Schmuggler keine Papiere vorlegen.

Wenige Stunden später kassierten die Bundespolizisten von einem Bulgarier (43) einen Pomeranian Zwergspitz-Welpen ein.

Falsche Papiere hatte auch ein Chihuahua, den ein Rumäne (30) in einem Kleintransporter mitführte.

Zwei weitere Hundewelpen (Bichon-Frisé) entdeckten die Beamten am Sonntagmittag im Fußraum im Auto eines Tschechen (28).

Außer dass die Welpen alle noch nicht älter als 15 Wochen waren und allein deshalb nicht hätten nach Deutschland eingeführt werden dürfen, fehlten erforderliche Dokumente wie ein EU-Heimtierausweis, eine Tollwut-Impfung und ein Chip.

Hundeschmuggel ist ein lukratives Geschäft

Den kleinen Chihuahua fanden die Beamten in einem Kleintransporter.
Den kleinen Chihuahua fanden die Beamten in einem Kleintransporter.  © Bundespolizei

Tierische Entdeckungen macht die Bundespolizei in letzter Zeit öfters. Ende Oktober zogen Beamte zwei Malteser aus einem tschechischen Transporter.

"Das kommt zur Zeit regelmäßiger vor", sagt Bundespolizeisprecher Martin Ebermann (35).

Offenbar ein lukratives Geschäft: So ein Zwergspitz kann bis zu 4000 Euro kosten. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurden die Hunde in die Obhut des Tierheims übergeben.

"Gegen die Transporteure der Hunde wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet", so der Bundespolizeisprecher.

Titelfoto: Bildmontage/Bundespolizei

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