Aggressiver Hund springt aus Auto und lässt Chihuahua keine Chance, zu überleben

Edinburgh - Im schottischen Edinburgh hat sich eine echte Hunde-Tragödie abgespielt. Gail Grubb (46), die Besitzerin eines Chihuahas, verlor ihren geliebten Vierbeiner Chicco und fragt sich, ob sie sich jemals von dem Schock-Moment erholen wird, den sie hautnah miterleben musste.

Gail Grubb (46) wünscht sich Gerechtigkeit, nachdem Ihr Chihuahua durch den Angriff eines Staffordshire Bullterriers gestorben war.
Gail Grubb (46) wünscht sich Gerechtigkeit, nachdem Ihr Chihuahua durch den Angriff eines Staffordshire Bullterriers gestorben war.  © Facebook Screenshot Gail Grubb

Die Schottin schildert gegenüber Mirror, dass sie von einer Frau beim Spaziergang angesprochen wurde, weil ein Hund in deren Auto gesprungen sei.

Tatsächlich war dem so: Ein Staffordshire Bullterrier befand sich im Fahrzeug.

Beide Frauen suchten auf der Straße nach dem Halter des Hundes. Doch als sie diesen bemerkten, wurde es dramatisch. Der Besitzer sah seinen Hund im Auto und riss aggressiv die Autotür auf.

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Daraufhin sprang der Bullterrier heraus und griff geradewegs den kleinen Chihuahua an. Dabei wurde das Tier regelrecht "zerrissen".

Nach der Attacke wurde noch eine Wiederbelebung des attackierten Hündchens versucht. Passanten probierten zu helfen, wickelten Chicco in eine Decke und brachten ihn zum Tierarzt.

Der Vorfall ging der 46-Jährigen ans Herz. "Ich erinnere mich, dass ich draußen saß und auf Nachricht wartete, als ich mich unwohl fühlte", berichtet Grubb, die schließlich in einem Krankenhaus aufwachte, nachdem sie einen epileptischen Anfall erlitten hatte.

Staffordshire Bullterrier soll schon andere Hunde und Katzen angegriffen haben

Nach der Einäscherung des acht Jahre alte Haustiers wünscht sich die Frau Gerechtigkeit für sich selbst und ihren Chihuahua-Liebling. Sie fordert eine drastische Strafe bis hin zur Einschläferung des tierischen Angreifers, damit nicht auf andere Hunde oder Kinder losgehen kann, zumal Attacken dieses Tiers auf andere Haustiere bekannt seien.

Die Gedanken des Vierbeiners, der ihr Tier angreifen möchte, bekomme sie bislang nicht aus dem Kopf. Ihre Forderungen werden dabei von Anne Purves (51), der anderen beteiligten Frau, unterstützt.

"Dieser Hund hat andere angegriffen, warum wird also nichts unternommen, um ihn zu stoppen?", hinterfragt die 51-Jährige kritisch.

Titelfoto: Facebook Screenshot Gail Grubb

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