Auf dem Schulhof! Hund beißt sieben Kinder, alle schwer verletzt

Chanty-Mansijsk (Russland) - Ein Husky hat im Dorf Seyakha (Autonomer Kreis der Jamal-Nenzen) sieben Kinder eines örtlichen Internats gebissen. Der Angriff passierte auf dem Schulgelände.

In einem russischen Dorf soll ein Husky sieben Schulkinder angegriffen und schwer verletzt haben. (Symbolbild)
In einem russischen Dorf soll ein Husky sieben Schulkinder angegriffen und schwer verletzt haben. (Symbolbild)  © 123rf.com/westsib

Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti berichtet, kam es zu dem tragischen Unglück bereits am 15. Februar.

Der Hund soll die Kinder plötzlich angegriffen haben, sieben von ihnen - im Alter von acht bis zehn Jahren - wurden von dem Tier gebissen.

Laut Staatsanwaltschaft wurden bei fünf Schülern Schürfwunden und Blutergüsse an Armen und Beinen festgestellt. Ein weiteres Kind hatte auch Bisswunden an den Händen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der Vierbeiner einem Dorfbewohner gehört.

Der Oberstaatsanwalt ordnete eine Analyse an, aus welchem Grund der Husky die Minderjährigen attackierte.

Außerdem werde geprüft, ob die Erziehungsberechtigten im Interesse ihrer Kinder Schmerzensgeld beantragen können.

Weitere Klagen in ähnlichen Fällen

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen wurden im Jahr 2020 in der Region Yamal, in der sich auch das Dorf Seyakha befindet, schon elf Klagen eingereicht, bei denen es ebenfalls um aggressive Hunde ging.

Deshalb sollen nun auch die lokalen Behörden überprüft werden. Denn die sind eigentlich verpflichtet, Tiere ohne Besitzer einzufangen.

Titelfoto: 123rf.com/westsib

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