Bei Extremkälte! Hundewelpen nach Geburt im Wald ausgesetzt

Brużyczka Mała (Polen) - Die zehn Hundewelpen, die bereits am vergangenen Sonntag in einem Wald nahe dem Dorf Brużyczka Mała, zirka 18 Kilometer nordwestlich von Łódź gelegen, von einem Tierquäler zurückgelassen wurden, wären fast an Unterkühlung gestorben.

Nach einem Zeugenhinweis fand die Polizei diese süßen Welpen, die jemand in der Kälte sterben lassen wollte.
Nach einem Zeugenhinweis fand die Polizei diese süßen Welpen, die jemand in der Kälte sterben lassen wollte.  © Screenshot Facebook/Sos Zwierz Aleksandrów Łódzki

In einem Facebook-Post erklärten die Mitarbeiter des Haustiervermittlungsdienstes "SOS Zwierz" (dt.: "SOS Tier") in Aleksandrów Łódzki: "Wir wissen nicht einmal, wie wir es beschreiben sollen. Heute haben wir einen dramatischen Hinweis bekommen, dass zehn Welpen auf einer Lichtung gefunden wurden."

Die schutzlosen Hündchen seien demnach "unmittelbar nach der Geburt auf den nackten Boden im Schnee, wo die Temperatur minus sieben Grad betrug," abgelegt worden. "Die Welpen waren extrem kalt, es ist ein Wunder, dass sie leben." Zum Glück fand ein Spaziergänger die armen Tiere.

Der Fall wird nun von der Polizei der Gemeinde Aleksandrow Łódzki zusammen mit der Staatsanwaltschaft bearbeitet. "Bitte helfen Sie, den Folterer zu fangen", bittet auch die Tierschützer.

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Die Bewohner der betroffenen Gemeinde haben Geld gesammelt und 1600 Złoty (rund 355 Euro) als Kopfgeld zur Ergreifung des Täters bereitgestellt. Ihm droht eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

Die Hundebabys brachte die Polizei zunächst in das städtische Krisenmanagement-Zentrum. Dort wurden sie versorgt, gefüttert und gewärmt. Sie befinden sich nun in der liebevollen Obhut des Teams von "SOS Zwierz".

Titelfoto: Screenshot Facebook/Sos Zwierz Aleksandrów Łódzki

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