Blutjunger Hund soll sinnlos eingeschläfert werden, dann zeigt endlich jemand Herz

Chester (New Jersey) - War es die pure Bequemlichkeit oder ein Mangel an finanziellen Mitteln? 

Diese kleine Hündin sollte eingeschläfert werden.
Diese kleine Hündin sollte eingeschläfert werden.  © Facebook/Screenshot/@NJSHPR

Ein nur wenige Wochen alter, weiblicher Welpe wurde im US-Bundesstaat New Jersey übel von einem anderen Hund zugerichtet, der Kiefer des Tieres gebrochen, berichtet aktuell News12 New Jersey.

Für die Halter der armen Hündin war kurz darauf klar: Ihr Leben sollte schnellstmöglich enden - mit einer tödlichen Giftspritze. Doch davon bekam die Tierschutzorganisation "NJSH Pet Rescue" Wind und schaltete sich sofort in den Fall ein. 

Das Leben des blutjungen Vierbeiners sollte nach Meinung der Tierfreunde auf keinen Fall aus diesem sinnlosen Grund enden. Am 3. September schrieben sie auf ihrer Facebook-Seite unter anderem: 

"... Dieses süße Mädchen ist zwischen acht und zwölf Wochen alt und wurde am 19. August in ihrem Haus von einem anderen Hund angegriffen. Anstatt Hilfe für ihren Welpen zu holen, ließen sie sie leiden, bis schließlich jemand das Veterinäramt anrief..."

Die Tierschützer kündigten an, die arme Hündin vom Veterinäramt abzuholen und in ihre Obhut zu übernehmen - schließlich sei ein gebrochener Kiefer alles andere als lebensbedrohlich. 

Kosten für Kiefer-OP hoch

Die Hündin ist endlich in Sicherheit.
Die Hündin ist endlich in Sicherheit.  © Facebook/Screenshot/@NJSHPR

Als sie das Weibchen endlich in Sicherheit gebracht hatten, untersuchten sie es zunächst gründlich. Es wurde schnell klar, dass Tesha, wie sie die Hündin nannten, noch einiges vor sich haben würde.

Am 15. September meldete sich das Team erneut auf Facebook, mit einem umfangreichen Update. Die Tierschützer gestanden ein, dass sie nicht gewusst hatten, was alles an Kosten auf sie zukommen würde. 

Doch sie bereuten ihre Entscheidung um keinen Preis und schrieben unter anderem: "... Die Alternative wäre gewesen, einen schönen, ansonsten gesunden, glücklichen Welpen einschläfern zu lassen, weil es wirtschaftlich unpraktisch war..."

Die Tierschützer taxieren die Kosten für die Kiefer-Operationen auf 6041 (5104 Euro) bis 7244 US-Dollar (6120 Euro). 

Nun hoffen sie, dass genug Geld über Spenden zusammenkommt, damit Tesha bald wieder genesen ist und noch viele glückliche Hunde-Jahre genießen kann. 

Titelfoto: Facebook/Screenshot/@NJSHPR

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