Hund mit Hautkrankheit wartete vergeblich auf Interessenten: Nun soll sich das Blatt wenden

Köln - Mischling "Rosi" wartet nun schon ziemlich lange auf ein Zuhause. Bisher lebte die Hündin im ungarischen Pecs, kürzlich siedelte sie ins Rheinland über. Dort soll die Suche nach einem passenden Herrchen oder Frauchen nun endlich Erfolg haben.

Die ungarische Hündin "Rosi" sucht ein neues Zuhause. Wegen ihrer Hautkrankheit muss sie sich vorab aber einer ärztlichen Behandlung unterziehen.
Die ungarische Hündin "Rosi" sucht ein neues Zuhause. Wegen ihrer Hautkrankheit muss sie sich vorab aber einer ärztlichen Behandlung unterziehen.  © Instagram/tierheim_dellbrueck (Screenshots, Bildmontage)

In ihrem ungarischen Tierheim hatte die Hündin mit den großen, braunen Augen bislang kein Glück. Aufgrund ihres "zerrupften" Erscheinungsbilds wollte niemand sie kennenlernen.

"Haste keine Haare, kriegste kein Zuhause", beschrieben die Mitarbeiter des Tierheims in Köln-Dellbrück in einem Instagram-Posting treffend Rosis derzeitige Situation.

"So trug es sich zu, dass die kleine hautkranke Rosi sich fast ein Jahr in unserem Partner-Tierheim in Pecs den Popo platt saß und niemand sie so recht beachtete", schilderten Pfleger die missliche Lage des Tiers.

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Der Hund kämpft mit einem optischen Handicap: Wegen einer Hautkrankheit fehlen ihm an sämtlichen Stellen seines Körpers Haare. Die verschorften Stellen sehen nicht nur unschön aus, sie jucken zudem und machen dem Tier das Leben schwer.

In Ungarn hatte es den Tierheim-Mitarbeitern schlichtweg an medizinischen und finanziellen Möglichkeiten gefehlt, die Krankheit intensiv zu behandeln. Daher war bislang keine Besserung für Rosis Lage in Sicht gewesen - bis jetzt!

Denn mit dem Umzug nach Köln hat für die Mischlingsdame ein neues Kapitel begonnen.

Noch sieht Hund "Rosi" ziemlich mitgenommen aus - das soll sich aber bald ändern!

Hund "Rosi" ist von Milben befallen

Nachdem die Mitarbeiter des Kölner Tierheims Rosi zu sich geholt hatten, musste sich der Hund zunächst einer gründlichen Untersuchung beim Tierarzt unterziehen. Die Diagnose entlarvte dann rasch Demodex-Milben als Übeltäter für Rosis Beschwerden.

Die Pfleger haben den lästigen Parasiten nun den Kampf angesagt und Rosi eine ausgiebige Behandlung verschrieben. So stehen für den Vierbeiner in der nächsten Zeit allerhand Bäder und die Einnahme von Medikamenten auf dem Plan.

"Wir sind sicher, dass sich ihr Zustand schon in Kürze verbessern wird", schrieben die Mitarbeiter hoffnungsvoll in dem Beitrag.

Sobald Rosi ihre "wallende Mähne" wiedererlangt hat, findet die Hündin hoffentlich bald ihr "Traum-Zuhause", wie ihre Pfleger es sich wünschen.

Titelfoto: Instagram/tierheim_dellbrueck (Bildmontage)

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