Drei Hunde stürzen sich brutal auf Mann: Sanitäter bergen blutüberströmte Leiche

Logan (Australien) - Er selbst liebte seinen Staffordshire Bullterrier. Doch drei andere Hunde bereiteten Kane Minion (†42) ein grausames Ende. Der Stromableser hatte am Samstag ein Grundstück im australischen Vorort Greenbank betreten, obwohl dort mit einem Schild vor den gefährlichen Tieren gewarnt wurde. Schließlich attackierten die Vierbeiner ihr Opfer und zerfleischten Minion auf grausame Weise, berichtet aktuell die Daily Mail.

Kane Minion (†42) liebte Hunde eigentlich, wie dieses Facebook-Selfie zeigt.
Kane Minion (†42) liebte Hunde eigentlich, wie dieses Facebook-Selfie zeigt.  © Facebook/Screenshot/Kane Minion

Der Vorfall ereignete sich am 3. Dezember gegen 10.45 Uhr, als der Arbeiter nur seinen Job erledigen wollte - einen Stromzähler ablesen. Dann tauchten die Wachhunde auf.

Die Tiere stürzten sich auf den 42-Jährigen und bissen wie verrückt auf ihn ein. Rettungskräfte fanden Minion nach der Attacke blutüberströmt und bewusstlos. Kurz darauf erlag der Australier noch an Ort und Stelle seinen schweren Verletzungen. Die Sanitäter konnten daraufhin nur noch seine Leiche bergen.

Die Besitzer der Hunde waren zum Zeitpunkt der Attacke nicht zu Hause. Der amtierende Inspektor der Polizei von Queensland, Gary Worrell, bezog am Tatort Stellung zu der Tragödie.

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Etwas überraschend nahm er dabei die Halter der drei Wachhunde in Schutz: "Es ist auch eine schwierige Zeit für die Besitzer des Hauses, die sehr an ihren Hunden hängen", so der Beamte.

Zwei der drei Tiere wurden von der Gemeindeverwaltung beschlagnahmt.

Hunde-Freund Kane Minion hinterlässt seine Verlobte

Der Anwohner Kevin Cunnington bezeichnete den Vorfall als eine Tragödie. "Es ist schrecklich, so kurz vor Weihnachten", sagte er und ergänzte: "Der arme Kerl hat seine Arbeit gemacht und jetzt ist er tot."

Kane Minion hinterlässt seine Freundin Toni Baird. Das Paar hatte sich vor rund einem Jahr verlobt.

Bis zuletzt zeigte sein Facebook-Profilbild Minion zusammen mit seinem Hund. Dass er ausgerechnet von dessen Artgenossen aus dem Leben gerissen wurde, ist daher besonders bitter.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Kane Minion

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