Ein Auge hing heraus! Familie unter Schock: Hündin von Handwerker brutal misshandelt

Winden - In Winden in der Schweiz wurde ein Hund derart stark von einem Mann misshandelt, dass er ein Auge verlor.

In der Schweiz wurde eine Maltester-Hündin brutal zugerichtet. (Symbolbild)
In der Schweiz wurde eine Maltester-Hündin brutal zugerichtet. (Symbolbild)  © 123rf.com/Angelina Chekanova

Wie das Portal "20 Minuten" berichtet, wurde eine Hündin von dem Fremden plötzlich angegriffen. Der habe so heftig gegen das wehrlose Tier getreten, dass es am Kopf schwer verletzt wurde. Besonders schlimm traf es das linke Auge des Vierbeiners.

Die Besitzerin der neunjährigen Malteser-Hündin namens Lady habe deshalb "die ganze Nacht nicht geschlafen", zitiert "20 Minuten" Borka Stojkovic.

Der Vorfall passierte am Samstag vor einem Restaurant. Mehrere Mitglieder eines Boccia-Vereins, dem auch Stojkovic und ihr Ehemann angehören, seien nach starken Schneefällen mit Aufräumarbeiten beschäftigt gewesen. Ihre "Lady" hatten die Stojkovics mit dabei.

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Zeitgleich liefen Renovierungsarbeiten im Restaurant. Einen der Handwerker habe die Hündin immer wieder angebellt. "Sie ist harmlos, aber sie bellt fremde oder unerwartet auftretende Personen an", sagte Stojkovic.

Als der Mann schließlich auf die Toilette ging und das Hündchen mit der Klefferei einfach nicht aufhörte, lief er direkt auf die Fellnase zu und machte eine Bewegung, als würde er sie treten wollen, traf sie aber nicht.

Auf dem Rückweg sei dann alles ganz schnell gegangen: Der Mann habe sich vor die Hündin gekniet und sie zuerst mit einem Zollstock geschlagen, "bevor er sie mit seinem Stahlkappenschuh am Kopf traf", sagte die Hundebesitzerin.

Hundetreter sieht den Vorfall anders

Ein Vereins-Mitglied habe schließlich bemerkt, dass das linke Auge des Hundes heraushing.

Die Hundebesitzer fuhren sofort in eine Kleintierklinik, wo das Auge vorübergehend fixiert wurde. Am Dienstag soll die Hündin operiert werden: Das Auge muss entfernt werden. Das Malteser-Mädchen sei soweit stabil, leide aber sehr.

Der mutmaßliche Täter streite den Vorfall zwar nicht ab und sagte, er habe der Hündin einen "Schubs" gegeben. Doch er sieht das Ganze anders: "Der Hund hat mich zwei Mal angegriffen und mich an der Hose gepackt, beide Male haben die Besitzer den Hund nicht zurückgepfiffen", sagte er gegenüber "20 Minuten".

Einen solchen Angriff streiten die Besitzer ab, sie wollten Anzeige gegen den Hundetreter erstatten.

Titelfoto: 123rf.com/Angelina Chekanova

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