Hamburg - Wer hat ein Herz für Schmidtke? Der American Staffordshire Terrier-Mischling gilt nur aufgrund seiner Rasse als gefährlich. Die Hoffnung auf ein anderes Zuhause als das Tierheim in Hamburg hat er trotzdem noch nicht aufgegeben.
Wie der Hamburger Tierschutzverein auf seiner Website schreibt, kam der Muskelprotz am 10. Juni dieses Jahres als behördliche Sicherstellung ins Tierheim an der Süderstraße. Seinen notwendigen Wesenstest hat er bereits bestanden.
Gegenüber seinen Pflegern präsentiert sich der acht Jahre alte Rüde freundlich, höflich und respektvoll. Gleichzeitig legt er gerne mal seinen alters- und rassebedingten Dickkopf an den Tag.
Schmidtke kann demnach auch mal grummelig werden, vor allem, wenn ihm etwas mal nicht schnell genug geht - zum Beispiel die Fütterung am Morgen oder der Spaziergang.
Gesucht werden daher Menschen mit einer guten Portion Gelassenheit, die nicht alles so ernst nehmen. Gleichzeitig braucht Schmidtke eine konsequente und klare Führung, damit er lernt, dass nicht alles immer sofort passiert.
Tierheim-Hund Schmidtke wird nur außerhalb Hamburgs vermittelt
Altersbedingt hat der Vierbeiner mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. So leidet er unter einer Linsentrübung und trockenen Augen. Er braucht täglich eine Augensalbe, die er sich inzwischen ohne Probleme auftragen lässt.
Darüber hinaus hat er hin und wieder auch mal das ein oder andere Zwicken im Rücken. Dagegen helfen ihm Massagen und Wärme bei nasskaltem Wetter in der Regel sehr gut.
Während Schmidtke drinnen ein ruhiger Vertreter ist und es mag, sich im Körbchen einzukuscheln und zu schlafen, kann er draußen auch mal richtig aufdrehen und seine menschlichen Begleiter ordentlich auf Trab halten.
Wichtig: Aufgrund seiner Rasse wird der Mischling nur außerhalb Hamburgs vermittelt. Sein kompletter Steckbrief und eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Tierheim sind unter hamburger-tierschutzverein.de zu finden.