Entsetzliches Hunde-Drama: Gehörloser, stummer Junge (†3) von Pitbull getötet

Kapstadt (Südafrika) - Horrorszenen im Hinterhof, wo ein Pitbull einen kleinen Jungen (†3) zerfleischte. Weil der Dreijährige gehörlos und stumm war, konnte er noch nicht einmal um Hilfe schreien, berichtete kürzlich der Daily Voice

Der Pitbull spielte zuvor oft mit seinem Opfer (Symbolbild).
Der Pitbull spielte zuvor oft mit seinem Opfer (Symbolbild).  © 123RF/Andrea Izzotti

Das schreckliche Schauspiel ereignete sich am Montagmorgen im südafrikanischen Kapstadt. Familienmitglieder des kleinen Luqmaan wurden erst wach, als es zu spät war.

Eine weibliche Angehörige, die anonym bleiben wollte, sprach mit dem Daily Voice über den schrecklichen Tod des Kindes. Sie erklärte, dass der Pitbull des Nachbarn ursprünglich angeschafft worden war, um die Bewohner des Hauses zu beschützen.

Der kleine Luqmaan habe mit dem Hund oft gespielt und sei mit ihm gut ausgekommen. Doch am Montag sei das Tier aus unerklärlichen Gründen durch das Fenster des Kinderzimmers gesprungen und habe sich dort auf den Jungen gestürzt. 

"Wir haben nichts gehört, weil er stumm ist wie seine Eltern. Er konnte nicht um Hilfe schreien", so die Frau. Deren jüngere Schwester war als Erste auf das Drama aufmerksam geworden. "Meine Schwester ging zur Toilette und öffnete das Fenster und dann rief sie nach mir", so die Angehörige. 

"Ich kam und als ich aus dem Badezimmerfenster schaute, sah ich Luqmaan dort liegen und der Hund war damit beschäftigt, ihn in seinen Hals zu beißen."

Hund von Angehörigen erstickt

Die Südafrikanerin rannte daraufhin nach draußen in den Hinterhof: "Ich habe seinen Cousin gerufen und meinen Vater gerufen, sie sind nach hinten gelaufen".

Doch als Luqmaans Cousin den Pitbull packte, griff dieser auch ihn an. Schließlich schaffte er es, das blutende Kind zusammen mit dem anderen Mann zu befreien und mit ihm ins Haus zu rennen.

Der aggressive Pitbull wollte jedoch nicht aufgeben und rannte ihnen hinterher. Kurz bevor sich die Tür schloss, steckte das Tier seinen Kopf durch den Spalt und versuchte sich ins Haus zu drängen. 

Die Männer zogen die Tür daraufhin so fest, dass der Pitbull keine Luft mehr bekam und erstickte. Das arme Kind wurde danach in ein Krankenhaus gebracht. 

Dort konnten Ärzte jedoch nur noch dessen Tod feststellen.

Titelfoto: 123RF/Andrea Izzotti

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