Frau geht mit ihrem Hund in Park spazieren: Ein kurzer Moment verändert alles

Frankfurt am Main - Es ist eine absolute Horrorvorstellung für alle Hundebesitzer: Aus einem harmlosen Spaziergang an der frischen Luft wird von jetzt auf gleich ein vergeblicher Kampf ums Überleben. Schuld daran ist ein noch immer unbekannter Hundehasser.

Mittlerweile sollen bereits zehn Hunde an den Folgen der in einem Frankfurter Park ausgelegten Giftköder gestorben sein. (Symbolfoto)
Mittlerweile sollen bereits zehn Hunde an den Folgen der in einem Frankfurter Park ausgelegten Giftköder gestorben sein. (Symbolfoto)  © 123rf/Jörg Hüttenhölscher

Am Freitag wurden erste Warnungen auf Facebook laut, die über ausgelegte Giftköder im vor allem von Hundebesitzern stark frequentierten Bonifatiuspark im Frankfurter Stadtteil Riedberg berichteten. Doch als diese Warnungen die Runde machten, war es für viele Tiere bereits zu spät.

Eine der betroffenen Hundehalterinnen berichtete der Hessenschau, dass sie mit ihrem erst elf Monate alten Hund kurz vor ihrer am Freitag veröffentlichten Warnung im Bonifatiuspark spazieren war. Als sie nur für einen kurzen Moment nicht auf die Fellnase achtete, war es bereits geschehen.

Von einem vermeintlichen Leckerli in Versuchung geführt, schnappte sich der Vierbeiner einen der ausgelegten Giftköder. Was dann folgte war ein schier unerträglicher Todeskampf, den das Frauchen erst bemerkte, als sich der Rüde unter eine Parkbank verzog und zu zittern und sich zu übergeben begann.

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"Ich dachte noch, er bekommt jetzt den Magen ausgepumpt und dann ist wieder alles gut", schilderte die verzweifelte Hundebesitzerin. Doch es sollte ganz anders kommen. In der nahe gelegenen Tierklinik konnten die Mediziner nichts mehr für den geliebten Vierbeiner tun, er verstarb kurze Zeit später.

Ähnlich erging es vielen weiteren Hundebesitzern, die ihre Schützlinge in die Tierklinik in Kalbach gebracht hatten. Dort sprach man von einem wahren "Ausnahmezustand", der mindestens vier tote und mehrere ums Überleben kämpfende Hunde forderte.

Die Giftköder-Warnung der Frankfurter Polizei auf Twitter

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Aus bisher unbestätigten Quellen war bereits sogar zu vernehmen, dass sogar schon zehn Tiere an den Folgen der Vergiftung qualvoll verstarben.

In der Zwischenzeit warnte auch die Frankfurter Polizei vor dem groß angelegten Giftköder-Anschlag im Bonifatiuspark und mahnte Hundebesitzer zu enormer Vorsicht. Wer hinter dem fatalen Anschlag steckt, sollen die weiteren Ermittlungen ergeben.

Für die bislang betroffenen Herrchen und Frauchen kam all dies jedoch zu spät. Ein kurzer Moment hat alles verändert.

Titelfoto: 123rf/Jörg Hüttenhölscher

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