Frau hört Wimmern aus Auto: Hund bei eisiger Kälte in Käfig eingesperrt

Bremerhaven - Armer kleiner Hund! Der Besitzer ließ das Tier bei Temperaturen um den Gefrierpunkt über Nacht im Auto eingesperrt.

Polizisten befreiten diesen Hund nachts aus einem Auto in Bremerhaven.
Polizisten befreiten diesen Hund nachts aus einem Auto in Bremerhaven.  © Polizei Bremerhaven

Eine Spaziergängerin, die selber eine Runde mit ihrem Hund drehte, bemerkte gegen 19.30 Uhr auffälliges Bellen in der Eupener Straße in Bremerhaven, teilte die Polizei mit.

Woher das Geräusch genau kam, konnte sie wegen des Umgebungslärms nicht lokalisieren.

Gegen 2.45 Uhr musste sie die nächste Gassirunde drehen. Wieder hörte die Frau Bellen und Wimmern.

Doch dieses Mal gelang es ihr, die Quelle ausfindig zu machen. Das Bellen und Wimmern kam aus einem mit Raureif überzogenen Auto am Straßenrand.

Die Frau rief die Polizei. Die Beamten konnte durch den offenen Kofferraum in den ansonsten verschlossenen Wagen gelangen.

Sie fanden im Fußraum unter einer Jacke einen kleinen Käfig. Darin war ein Hund eingesperrt!

Polizei ermittelt wegen Tierquälerei

Vermutlich handelt es sich um einen Irish Terrier. Der Hund konnte in seinem Gefängnis weder stehen, noch sich drehen oder strecken.

Er war abgemagert und offensichtlich seit Längerem vernachlässigt. Wie lange das Tier schon im Auto war, ist unklar.

Die Polizei brachte den Hund zur Betreuung in ein Tierheim. Gegen den Halter wird wegen Tierquälerei ermittelt.

Hinweise in dem Fall nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0471/9534444 entgegen.

Titelfoto: Polizei Bremerhaven

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