Frau rettet Hund vor bösen Streunern: Dann erlebt sie eine Überraschung nach der anderen

Nordmazedonien - Sie war zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Tierschützerin Meri, die in Nordmazedonien tätig ist, platzte auf offener Straße dazwischen, als ein paar Streuner eine winzige Hündin attackierten.

Tierschützerin Meri mit dem süßen Hund.
Tierschützerin Meri mit dem süßen Hund.  © Facebook/Screenshot/@savingmacedonianstrays

Über die junge Frau schrieb am Wochenende ein Team-Mitglied von "Saving Macedonian Strays - Pepa's Rescue Team" - auf der hauseigenen Facebook-Seite.

In dem Text war die Rede von der "perfekten Rettung". Das Team-Mitglied schwärmte regelrecht, dass so etwas nur alle paar Jahre einmal vorkommen würde und freute sich über die Motivation, die Meri daraus geschöpft hatte. Dann folgte eine Erklärung, warum die Rettung so gut gelaufen war.

Zunächst das Timing: Zu keinem besseren Zeitpunkt hätte die Tierschützerin vor Ort sein können. Nur wenige Minuten später und die kleine Hündin hätte bereits schwer verletzt oder gar tot sein können.

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Des Weiteren stellte sich heraus, dass die zierliche Fellnase keine Krankheiten hatte. Ein Besuch beim Tierarzt bestätigte die gute Fitness des Weibchens.

Nächste "perfekte Rettung" wohl erst in ein paar Jahren

Dieser Hündin konnte kaum jemand widerstehen.
Dieser Hündin konnte kaum jemand widerstehen.  © Facebook/Screenshot/@savingmacedonianstrays

Doch bei der Untersuchung kam noch etwas Weiteres heraus, das für eine echte Überraschung sorgte: Die gerade mal drei Kilogramm schwere Hündin war trächtig.

Leider gab es ein Problem: Tierarzt und -schützerin beschlossen, dass eine Abtreibung das Beste für die Hündin war. Denn sie hätte die Geburt vermutlich nicht überlebt, da sie selbst so klein und schwach war. Gut möglich, dass Meri dem Vierbeiner auf diese Weise sogar ein weiteres Mal das Leben rettete.

Da es die "perfekte Rettung" war, kam es danach zur nächsten Überraschung: Völlig aus dem Nichts übernahm eine "sehr freundliche Person" die Kosten für den Tierarzt.

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Doch die Glückssträhne für Meri und ihren Schützling endeten in diesem Moment noch immer nicht. Denn in weniger als 24 Stunden fand die Tierschützerin ein neues, liebevolles Zuhause für die Hündin.

So glatt läuft es eigentlich nie. Nun wird Meri wohl wieder ein paar Jahre auf die nächste "perfekte Rettung" warten müssen.

Titelfoto: Facebook/Screenshots/@savingmacedonianstrays

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