Frau verliert Schwester an Krebs: Ihr letztes Versprechen ist, sich um ihren Hund zu kümmern

New York - Eine Frau verlor ihre Schwester Jenny nach langem Kampf an den Krebs. Gemeinsam hatten die beiden zuvor eine Liste der Dinge erstellt, die Jenny noch in ihrem Leben machen wollte. Dazu gehörte es, sich einen Hund anzuschaffen. Nach ihrem Tod wurden der Vierbeiner und Jessys Schwester beste Freunde.

Der Vierbeiner Jet trauert ebenso wie seine neue Besitzerin um Jenny. Gemeinsam besuchen sie ihr Grab (r).
Der Vierbeiner Jet trauert ebenso wie seine neue Besitzerin um Jenny. Gemeinsam besuchen sie ihr Grab (r).  © Facebook/Bildmontage/Humans of New York

Jeder, der schon einmal ein Haustier besessen hatte, weiß, was für eine besondere und innige Verbindung zwischen Mensch und Tier herrschen kann.

Auf der Facebook-Seite "Humans of New York" berichtete eine Frau von einer dieser besonderen Verbindungen.

Sie erzählte von Jenny, ihrer 18-Monate älteren Schwester aus New York. Die Schreiberin, die ihren wahren Namen nicht verrät, fühlte sich dafür verantwortlich, die an Krebs erkrankte Schwester glücklich zu machen.

Daher kam ihr die Idee, eine "Bucket List" zu erstellen. Jenny sollte eine Liste von all den Dingen anfertigen, die sie unbedingt in ihrem Leben machen wollte. Gemeinsam würden sie diese dann abarbeiten.

Auf besagter Liste standen Dinge wie "Pferde reiten" oder "In den Wasserfällen von Hawaii schwimmen". Gemeinsam erledigten sie diese.

"Einer der Punkte auf ihrer Liste war die Anschaffung eines Hundes, aber sie fand immer wieder Gründe für eine Verzögerung. Es fühlte sich nie wie der richtige Zeitpunkt an. Aber als klar wurde, dass die Chemo nicht wirken würde, beschlossen meine Mutter und ich, dass es nicht länger warten konnte."

Daher holten sie Jenny einen Vierbeiner namens Jet. Dieser war probeweise eine Nacht bei ihnen zu Hause. Die junge Frau verliebte sich auf den ersten Blick in ihn! 

"Er folgte ihr überall hin. Er wusste sofort, dass sie seine Person war. Als sie zu krank wurde, um sich zu bewegen, stand er nur noch zum Pinkeln aus ihrem Bett auf", berichtete die Schwester.

Jennys Schwester verspricht, sich gut um ihren Hund zu kümmern

Doch schließlich starb Jenny. Ihre Schwester versprach ihr in ihren letzten Atemzügen, dass sie sich um Jet kümmern würde. "Wir mussten ihn im Hinterhof einsperren, als sie kamen, um ihre Leiche abzuholen. Er bellte die ganze Zeit", berichtete sie von dem tragischen Tag. Schließlich nahm sie Jet mit zu sich nach Hause.

"Wir sind jetzt seit über zwei Jahren zusammen. Und ich bin wahrscheinlich zu besessen von ihm. Ich kann nicht lange wegbleiben, weil ich den Gedanken hasse, dass er allein ist. Wenn ich traurig bin, ist er immer da. Es fühlt sich an, als wären wir auf eine gewisse Art verbunden. Wir beide hatten diese bedingungslose Liebe und Loyalität zu Jenny. Und wir beide haben sie verloren. Wir haben beide unsere Person verloren", lauten ihre emotionalen Zeilen, die unter die Haut gehen.

Titelfoto: Facebook/Bildmontage/Humans of New York

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