Frau wird von Polizisten angehalten, weil sie denken, ihr Hund ist ein Afroamerikaner

Michigan (USA) - Es klingt wie eine kuriose Geschichte, ist aber laut Cynthia Franks tatsächlich so passiert: Die US-Amerikanerin behauptet, sie wurde ganze fünfmal im Jahr von der Polizei angehalten. Die Gründe sind ziemlich absurd.

Franks und ihre Pudel.
Franks und ihre Pudel.  © Screenshot/Instagram/franklywrite

Die Kinderfernseh-Autorin und Dramatikerin ist nach 15 Jahren New York wieder in ihre Heimatstadt in der Nähe des US-Bundesstaates Michigan gezogen. 

Am 1. Juni veröffentlichte Franks einen Blog mit dem Titel "Eine weiße Frau, Rassismus und ein Pudel". 

Wie die "Daily Mail" schreibt, erzählte die US-Amerikanerin, dass sie oft von der Polizei wegen Verkehrsbehinderung, Geschwindigkeitsüberschreitung und anderen Straftaten gestoppt wurde. 

Beim ersten Vorfall fuhr Franks mit 80 km/h den Dixie Highway entlang, als die Polizei sie "erwischte". 

Diese sagte ihr, dass sie viel zu langsam gefahren sei. Ihr Pudel Merlin befand sich dabei auf dem Beifahrersitz. 

Hund mit dunkelhäutigem Mann verwechselt

Cynthia Franks wohnt wieder seit einiger Zeit in Michigan.
Cynthia Franks wohnt wieder seit einiger Zeit in Michigan.  © Screenshot/Instagram/franklywrite

Beim zweite Mal, als Beamte Franks auf der Straße stoppten, saß ihr Hund auf dem Rücksitz. "Als der Offizier an mein Fenster kam, fragte er: 'Wer ist hinten?' 

Ich sagte nur: 'Niemand. Nur meine Hunde.' Er fragte noch zwei Mal nach", so die Hundeliebhaberin. 

Dann sollte Franks den Hund aus dem Auto nehmen, weil die Cops nicht glauben wollten, dass es sich tatsächlich um Vierbeiner handelte.

Doch diese Begegnungen mit der Polizei sollten nicht die letzten gewesen sein. 

Eines Tages, berichtete Franks, war sie mit ihrem Vater frühstücken, als ihr Nachbar in das Restaurant reinplatzte und sagte: "Da ist ein Schwarzer, der Ihren Van stiehlt. Er sitzt schon hinterm Steuer."

Die Polizei war auch bereits vor Ort und hatte den Pudel ebenfalls mit einem Schwarzen verwechselt. "Ich hielt eine Minute inne und stellte fest, dass sie Merlin meinten", so die Amerikanerin.

Mittlerweile ist ihr geliebter Merlin tot - und Franks wurde seitdem nicht ein einziges Mal von der Polizei angehalten. Ob es tatsächlich immer an ihrem Pudel lag, ist fraglich.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/franklywrite

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