Hund büxt von zu Hause aus, dann wird es ziemlich chaotisch

Trierweiler - Einen tierisch brenzligen Einsatz hatten die Polizeibeamten am Samstagvormittag nahe des rheinland-pfälzischen Trierweiler im Landkreis Trier-Weilburg zu bewältigen. Ein ausgebüxter Hund hatte sich auf die Autobahn 64 verirrt und hätte beinahe ein Verkehrschaos verursacht.

Fotomontage: Die Polizei musste den Vierbeiner auf der Autobahn 67 bei Trierweiler (Rheinland-Pfalz) wieder einfangen (Symbolfoto).
Fotomontage: Die Polizei musste den Vierbeiner auf der Autobahn 67 bei Trierweiler (Rheinland-Pfalz) wieder einfangen (Symbolfoto).  © Montage: 123RF/Volha Kavalenkava, foottoo

Dies berichtete ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Trier. So sei die Fellnase am Vormittag zunächst seinem Herrchen davongelaufen, um dann schnurstracks auf die A64 gelaufen.

Dort sei er Angaben der Ermittler zufolge zunächst rund sieben Kilometer lang als "Geisterhund" in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf der Strecke in Richtung der luxemburgischen Landesgrenze unterwegs gewesen.

Die alarmierten Einsatzkräfte versuchten gleich mehrmals das Tier in Höhe der Sautertalbrücke einzufangen, darauf hatte der Vierbeiner aber scheinbar keine Lust. Er drehte schließlich um und lief zurück in Richtung Trier.

Erst als er völlig erschöpft und sichtlich verängstigt war, suchte er Zuflucht unter einem Lastwagen, der zuvor gestoppt worden war. Nun konnte das Hündchen umstellt und "festgenommen" werden.

Im Laufe seines Ausflugs sorgte der Wauwau für eine kurzzeitige Vollsperrung zwischen der Anschlussstelle Trier und dem luxemburgischen Grenzübergang. Diese konnte nach Beendigung des Einsatzes wieder aufgehoben werden.

Verletzt wurde während des tierischen Zwischenfalles glücklicherweise niemand.

Ausgerissener Hund sorgt beinahe für Verkehrschaos auf der Autobahn 64 bei Trierweiler

Im Anschluss wurde der abenteuerlustige Ausreißer auf vier Pfoten wieder seinem erleichterten Herrchen übergeben. Beteiligt an der Aktion waren die Autobahnpolizei in Schweich sowie die Bundespolizei in Trier.

Ob es in Zukunft längere Gassirunden für den Vierbeiner geben wird, ist durchaus anzunehmen. Warum er aber wirklich Reißaus genommen hatte, wird wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben.

Titelfoto: Montage: 123RF/Volha Kavalenkava, foottoo

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