Sie fraß Wildschweine und trank aus Schlammpfützen: Hündin Cleo nach fünf Tagen aus Erdloch gerettet

Ellrich - Tierischer Rettungseinsatz mit Happy End! Die Bergwacht Ellrich/Südharz befreite am Wochenende Hündin Cleo aus einem rund fünf Meter tiefen Erdloch. Das Tier war fünf Tage darin gefangen.

Die Bergwacht befreitet Hündin Cleo aus einem rund fünf Meter tiefen Erdloch.
Die Bergwacht befreitet Hündin Cleo aus einem rund fünf Meter tiefen Erdloch.  © Screenshot/Facebook/DRK Bergwacht Ellrich/Südharz

Laut einem Bericht des MDR war der Border-Collie-Tibet-Terrier-Mischling bei einem Spaziergang am Ostermontag plötzlich verschwunden.

In den Tagen danach konnte der Vierbeiner nicht gefunden werden. Es gab kein einziges Lebenszeichen - trotz des Einsatzes von Suchhunden.

Am vergangenen Samstag folgte dann die unerwartet fröhliche Erlösung: Die Schwiegertochter entdeckte Hündin Cleo in einem Erdfall-Loch unter einer Baumwurzel, wie der MDR schreibt.

Umgehend wurde die Bergwacht Ellrich/Südharz informiert. Die Berufsfeuerwehr Nordhausen sowie die Freiwillige Feuerwehr Petersdorf wurden außerdem als Unterstützung in den Wald zwischen Neustadt und Petersdorf (Landkreis Nordhausen) alarmiert, teilte die Bergwacht auf Facebook mit.

Mithilfe eines Statikseilsystems wurde ein Höhlenretter durch das rund 35 Zentimeter große Loch in die fünf Meter tiefe Höhle herabgelassen. Dort legte er Cleo eine Rettungswindel an, mit der die Hündin wieder wohlbehalten ans Tageslicht befördert werden konnte, erklärte die Bergwacht.

Laut Informationen des MDR überlebte der Vierbeiner die fünf dunklen Tage in dem 15 Quadratmeter Erdloch nur, weil in der Höhle auch Kadaver von Wildschweinfrischlingen und anderen Tieren lagen. Außerdem soll es wohl auch Schlammpfützen gegeben haben, aus denen die Hündin trinken konnte.

In diesem Loch musste Cleo fünf Tage ausharren.
In diesem Loch musste Cleo fünf Tage ausharren.  © Screenshot/Facebook/DRK Bergwacht Ellrich/Südharz

Um solche tragischen Unfälle künftig zu verhindern, sicherte die Feuerwehr im Anschluss das tückische Loch mit einem Gitter.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/DRK Bergwacht Ellrich/Südharz

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