Hund von einem Pfeil durchbohrt, dann beginnt das Drama

Villa Fontana (Mexiko) - Es ist an Grausamkeit kaum zu übertreffen: Ein schwacher und verletzter Hund wurde in einer Straße in Mexiko aufgefunden – durch seinen Hals ragte ein Pfeil.

Der Hund wurde vermutlich als Zielscheibe genutzt.
Der Hund wurde vermutlich als Zielscheibe genutzt.  © Screenshot/Facebook/Fundación Laika Protectora de Animales, A.C.

Voller Blut und völlig hilflos – in diesem Zustand wurde Romeo, wie der Hund mittlerweile getauft wurde, von einem Passanten Mitte Oktober in Villa Fontana entdeckt. 

Sein Anblick war grauenvoll. Der Pfeil hatte den Hund nicht nur in den Hals getroffen, sondern regelrecht durchbohrt, sodass die Spitze am anderen Ende wieder herausragte.

Es scheint, als wäre er zur Übungszielscheibe von jemanden gemacht worden, der gerade lernte, mit Pfeil und Bogen zu schießen. 

Sofort rief der entgeisterte Passant den Tierschutz.

Gemeinsam mit der Polizei brachte der Verein Laika den hilflosen Hund sofort zum Tierarzt.

"Womit hat dieses kleine Wesen so etwas verdient?", schrieb Laika völlig entsetzt auf Facebook, wo momentan regelmäßige Updates zum Zustand des Hundes erscheinen.

In einem ihrer letzten Posts, berichtete der nun Verein, dass Romeo die schwierige Operation vorerst gut überstanden hat. Jetzt müssen die nächsten 72 Stunden abgewartet werden, bevor weitere Angaben zu seinem Zustand gemacht werden können.

Die örtliche Polizei hat nun Ermittlungen eingeleitet, um den Täter zu finden. Bisher wurden allerdings noch keine Verhaftungen vorgenommen.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Fundación Laika Protectora de Animales, A.C.

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