Hund droht im Watt kurz vor der Flut zu ertrinken: Dann haben seine Retter eine geniale Idee

Havant (England) - Mit einer kuriosen Methode haben freiwillige Retter in England einen Hund aus einem Watt gerettet: Kurz vor der Flut lockten sie das Tier mit einer Wurst, die an einer Drohne befestigt war, aus dem Gebiet.

Dieses Drohnenfoto von Denmead Drone Search And Rescue zeigt den Jack-Russell-Whippet-Mischling Millie, die am 13. januar vermisst wurde, nachdem sie sich bei einem Spaziergang in Havant in Hampshire von der Leine gelöst hatte.
Dieses Drohnenfoto von Denmead Drone Search And Rescue zeigt den Jack-Russell-Whippet-Mischling Millie, die am 13. januar vermisst wurde, nachdem sie sich bei einem Spaziergang in Havant in Hampshire von der Leine gelöst hatte.  © Denmead Drone Search And Rescue/PA Media/dpa

Millie hatte sich bei einem Spaziergang in Havant losgerissen. Versuche, die dreijährige Hündin einzufangen, schlugen fehl.

Schließlich habe ein Drohnenpilot die Idee mit der Wurst gehabt, teilte die Organisation Denmead Drone Search And Rescue auf ihrer Facebook-Seite mit.

Die ungewöhnliche Rettungsaktion hatte Erfolg, Millie gelangte über 300 Meter wieder in sicheres Terrain.

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"Glücklicherweise blieb sie dann in dieser Gegend, wir haben sie also vom Ertrinken abgehalten." Zwar verschwand das Tier dann wieder, konnte aber schließlich zwei Tage später eingefangen werden.

Auch in Wales gab es eine aufsehenerregende Hunderettung. Reggie stürzte in bergigem Gelände in eine gut acht Meter tiefe Kluft. Feuerwehr und Höhlenrettern gelang es zunächst nicht, den English Springer Spaniel zu befreien.

Würstchen gehen immer: Auch Hündin Millie ließ sich davon überzeugen.
Würstchen gehen immer: Auch Hündin Millie ließ sich davon überzeugen.  © Denmead Drone Search And Rescue/PA Media/dpa

Mit Spezialkameras und Lampen orteten sie das elf Monate alte Tier aber. Auch mehrere Zivilisten aus der Umgebung beteiligten sich an der Rettungsaktion.

Mit ihrer Hilfe gelang es schließlich auch, Reggie eine Schlinge umzulegen und ihn aus der Felsspalte herauszumanövrieren - nach 34 Stunden.

Titelfoto: Denmead Drone Search And Rescue/PA Media/dpa

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