Hund fährt auf Auto-Dach mit: Die Begründung des Herrchens wirft Fragen auf!

Leshan - "I'm on top of the world" - so oder so ähnlich dürfte sich ein Hund aus dem chinesischen Leshan gefühlt haben. Auch wenn die "World" in dem Falle nur ein Autodach war - macht nichts. Und während der Wuff-Wuff-7 ganz im Geheimagenten-Style die Lage checkt, stellen wir uns die Frage nach dem "Warum".

Der Straßenverkehr in China, wie hier in Peking, hat sowieso schon seine eigenen Gesetze. Doch dieses Verhalten des Hunde-Besitzers war dann doch etwas zu viel.
Der Straßenverkehr in China, wie hier in Peking, hat sowieso schon seine eigenen Gesetze. Doch dieses Verhalten des Hunde-Besitzers war dann doch etwas zu viel.  © EPA/PETER TREBITSCH

Gut. Weder Deutschland noch Europa ist der Nabel der Welt. Wie heißt es doch so schön: andere Länder, andere Sitten.

Und dass beispielsweise in Asien die Uhren ein wenig anders ticken als hierzulande, ist ebenso normal wie spannend.

Doch beim Anblick dieser Bilder, würde wohl nicht nur der europäische Hund(ehalter) in der Pfanne verrückt.

Da sitzt doch tatsächlich ein Vierbeiner auf dem Autodach. Inmitten der Stadt Leshan und inmitten des - zugegebenermaßen aufgrund der Corona-Pandemie etwas spärlicher ausfallenden - Berufsverkehrs.

Und so gondelt die weiße Limousine durch die Straßen der Millionen-Metropole. 

Noch viel bizarrer als das Bild an sich ist jedoch: Die Aufnahmen der Überwachungskameras zeigen neben dem riskanten Hundeplatz auch die Reaktionen der Passanten: Es gibt keine!

Wenn überhaupt mal einer guckt, dann haben die Blicke eher etwas von "business as usual" als von Verwunderung, Unverständnis oder doch wenigstens Gelächter.

Polizei stoppt den Wagen und fragt nach...

Nun ja, zumindest fand es die örtliche Polizei nicht ganz so lustig und hielt den Fahrer samt seinem Dach-Dog an.

Angesprochen auf seine "Idee" und sein Ansinnen, den Hund auf seinem Dach mitfahren zu lassen, soll er laut "South China Morning Post" geantwortet haben, er habe zum einen auf der Rückbank zu wenig Platz und zum anderen wäre die Frischluftzufuhr für seinen Vierbeiner hinten zu knapp.

Logische Konsequenz: Autodach. Ja, ok, klingt plausibel.

Sein Wau-Wau musste dann jedoch trotzdem seinen Exklusiv-Platz räumen und auf der Rückbank Platz nehmen.

Ob und wie der Fahrer bestraft wurde, ist nicht bekannt. Vielleicht gibt er seinen Führerschein aber freiwillig ab, um demnächst mal die ein oder andere Strecke zu Fuß zu gehen - reine Gesundheitsmaßnahme, versteht sich. 

Die Frischluftzufuhr hinterm Steuer scheint nämlich ebenfalls etwas knapp gewesen und ihm nicht sonderlich gut bekommen zu sein.

Titelfoto: Screenhot/YouTube Bruno Karrett

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