Hund findet Maske: Kurz darauf kämpft das Frauchen um sein Leben

Glasgow (Schottland) - Von einer Sekunde auf die andere war alles anders: Anfang September ging Laura Chan (54) aus Glasgow entspannt mit ihren beiden Hunden Jasper und Kobe spazieren. Doch dann kippte die Stimmung blitzschnell, weil Kobe plötzlich in Lebensgefahr zu schweben schien. 

Kobe war wenig begeistert von seiner Behandlung.
Kobe war wenig begeistert von seiner Behandlung.  © Facebook/Screenshot/@glasgowsmallanimalhospital

Was war geschehen? Der zwei Jahre alte Cockerspaniel hatte im Park eine Einweg-Maske gefunden und direkt mit seinen Zähnen aufgelesen, berichtet aktuell Tyla

Laura Chan schwante sofort Böses, weshalb sie zu ihrem geliebten Vierbeiner eilte. Doch das Tier war schneller und hatte die Maske bereits in einem Stück heruntergeschluckt. 

Entsetzt schnappte sich die Vierfach-Mutter ihre beiden Hunde, lief mit ihnen zum Auto und raste zur nächsten Tierklinik. "Ich hatte Angst, dass die Maske Draht enthält und sein Inneres beschädigen würde", sagte die 54-Jährige. 

Außerdem war die Schottin in Sorge, dass man den Bauch von Kobe aufschneiden müsste, um die Einwegmaske wieder aus ihm herauszubekommen und ihr geliebter Hund in Lebensgefahr schwebte. 

Doch so weit kam es zum Glück nicht. Die Mediziner im "Small Animal Hospital", das zur Universität von Glasgow gehört, gaben dem Rüden eine Spritze.

Tierärzte konnten Kobe retten

Die Maske steckte in einem Stück im Magen des Hundes.
Die Maske steckte in einem Stück im Magen des Hundes.  © Facebook/Screenshot/@glasgowsmallanimalhospital

Das Mittel darin sorgte für die erhoffte Wirkung: Kobe wurde speiübel, und er würgte die Maske wieder heraus - in einem Stück. 

Seinem Frauchen reichte dieser Schreck vollkommen. Laura Chan erklärte nachdenklich: "Er ist seitdem nicht mehr von der Leine gelassen worden, was eine Schande ist, aber ich möchte nicht noch einmal mit ihm zu den Tierärzten gehen."

Kobe erhole sich jetzt zu Hause von den Strapazen. Sein Frauchen will ihm bald beibringen, einen Maulkorb bei den Spaziergängen zu tragen, damit er nicht noch einmal in Lebensgefahr gerät, wenn er etwas von der Straße fressen möchte. 

Sophie Ashworth von der Kleintierklinik der Universität Glasgow mahnte, dass die Menschen mehr darauf achten sollten, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. 

Hunde würden immer wieder in ihrer Klinik landen, weil sie etwas von der Straße gefressen hätten. 

Titelfoto: Facebook/Screenshot/@glasgowsmallanimalhospital

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