Hund grausam den Schädel zertrümmert: So geht es ihm heute!

Carlisle - Er wurde als Welpe auf bestialische Art und Weise gequält und verletzt. Nur eine Notoperation konnte sein noch junges Leben retten. Heute geht es Bruce wieder besser, und der Hund hat endlich ein liebevolles Umfeld gefunden.

Bruce musste in einer Tierklinik notoperiert werden, lange Zeit war nicht klar, ob er überhaupt überleben würde.
Bruce musste in einer Tierklinik notoperiert werden, lange Zeit war nicht klar, ob er überhaupt überleben würde.  © Armin Weigel/dpa

Der Bull Lurcher hat einen langen Leidensweg hinter sich, und sein Körper wird bis ans Ende seines Hundelebens auch davon gezeichnet sein. 

Doch der kleine Bruce ist ein absoluter Kämpfer und hat sich innerhalb von etwas über anderthalb Jahren zurück ins Leben gekämpft. Seine fast schon wundersame Heilung zeigt den eisernen Willen, den er für ein sicheres und zufriedenes Leben an den Tag legt.

Er soll von seinen Angreifern mit einem mit spitzen Nägeln besetzten Holzscheit verprügelt worden sein. Hatte zahlreiche Brüche am Schädel sowie offene Wunden am ganzen Körper. 

Die Tierärzte, die den in Lebensgefahr schwebenden Vierbeiner behandelten, fanden mehrere Splitter im Kopf. Eine MRT-Untersuchung ergab, dass sein Schädel mehr oder weniger zertrümmert gewesen ist - es soll ein Wunder gewesen sein, dass er es überhaupt bis auf den OP-Tisch geschafft hat.

Auch abgesehen von seinen Verletzungen war Bruce in einem kritischen Zustand. Gänzlich mangelernährt, sodass seine Rippen und sein Brustkorb deutlich zu sehen waren.

Wie die britische "Sun" berichtet, hat er nun mit Marie Coleman jemanden gefunden, der sich ihm und seinem schlimmen Schicksal annahm. Und Bruce erfreut sich mittlerweile beinahe bester Gesundheit.

Neue Besitzerin Marie Coleman überglücklich: Bruce "ist etwas ganz Besonderes"

"Es war Liebe auf den ersten Blick", so Coleman, die in einer Tierarztpraxis arbeitet und Bruce in seinen wohl schlimmsten Momenten des Lebens begleitete. Sie adoptierte ihn schließlich, und der Bull Lurcher fühlt sich bei ihr inzwischen pudelwohl: "Er hat sich sehr gut eingelebt. Er liebt das Leben zu Hause".

Für sie ist er "etwas ganz Besonderes". Und sie versichert: "Bruce ist zu 100 Prozent glücklich im Leben, und er hat unser Leben zu 100 Prozent verbessert."

Doch das, was Bruce am 30. August 2018 angetan wurde, hat selbst die erfahrene Ärztin noch nicht erlebt. Ähnliches erklärt auch Polizei-Inspektor Morris, der den Fall damals betreute gegenüber der "Sun": "Ich arbeite seit zehn Jahren für den RSPCA, und ich glaube nicht, dass ich jemals etwas so Schreckliches gesehen habe."

So soll der Hund mehrere Tage in seinem kritischen Zustand einsam und verlassen gelegen haben, bevor man ihn fand und ihn schließlich in tierärztliche Behandlung gab.

"Die Schmerzen, die er gehabt haben muss, sind unvorstellbar. Er verlor den Willen weiterzumachen", so Morris und schiebt fragend hinterher: "Man fragt sich wirklich, was für ein Mensch so etwas tun könnte."

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