Hund hat sich verirrt: Feuerwehr muss Vierbeiner mit Bagger befreien!

Scheiblingstein (Österreich) - Die Feuerwehr hatte in Niederösterreich alle Hände voll zu tun, einen verirrten Hund zu finden und retten.

Mit einem Bagger legten die Feuerwehrleute das Regenabflussrohr frei.
Mit einem Bagger legten die Feuerwehrleute das Regenabflussrohr frei.  © Freiwillige Feuerwehr Weidlingbach

Am Sonntagmittag wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weidlingbach alarmiert, da ein Hund verschwunden war. Der Vierbeiner lief in ein Regenabflussrohr am Straßenrand und fand scheinbar nicht mehr selbstständig heraus.

An welcher Stelle genau das Tier feststeckte, konnten die freiwilligen Retter dabei nur schwer feststellen, da die beiden Öffnungen des Rohres etwa 60 Meter auseinander lagen und der Vierbeiner nicht zu erkennen war.

Um eine erste Spur aufzunehmen, schaufelten die Feuerwehrleute das Rohr an mehreren Stellen händisch frei. 

Das Rohr wurde an diesen Orten ebenfalls vorsichtig geöffnet, um den Hund nicht zu verschrecken oder verletzen.

Nach einiger Zeit bemerkte ein Nachbar die Rettungskräfte bei ihrem Einsatz und stellte ihnen einen Bagger zur Verfügung.

Hund übersteht Aufenthalt im Regenabflussrohr ohne Verletzungen

Unversehrt konnte der Vierbeiner von den freiwilligen Rettern geborgen werden.
Unversehrt konnte der Vierbeiner von den freiwilligen Rettern geborgen werden.  © Freiwillige Feuerwehr Weidlingbach

Mit dem schweren Gerät konnte das Rohr noch effektiver freigelegt werden. So wurde der kleine Hund nach einigen weiteren Grabungen und Rohr-Öffnungen ausfindig gemacht.

"Schließlich gelang es, das Tier zu befreien und in die Arme seiner erleichterten Besitzerin zu übergeben", erklärten die Feuerwehrleute nach dem Einsatz am Sonntag.

Trotz seiner langen Expedition im Regenabflussrohr blieb der Vierbeiner unverletzt. Was ihn dazu brachte, in das schmale Rohr zu steigen, ist nicht bekannt.

So berichtete die Feuerwehr über den tierischen Notfall

Insgesamt etwa 90 Minuten dauerte der Rettungseinsatz.. Die Besitzerin des Vierbeiners freute sich anschließend auf der Facebookseite der Feuerwehr über die schnelle Hilfe: "1000 Dank! Ihr seid die Allerbesten", schrieb die Hundehalterin

Und ironisch weiter: "Meiner Kanalratte geht's wieder gut!"

Titelfoto: Montage: Freiwillige Feuerwehr Weidlingbach (2)

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