Armer Hund versteckt sich vor Schmerzen und hat noch ein Problem

Indien - Das Coronavirus und der damit verbundene Lockdown in Indien trifft auch die dort lebenden Tiere hart. Das Team von "Animal Aid Unlimited" berichtete am Samstag von einem verletzten Hund, der noch Glück im Unglück hatte. 

Das Vorderbein dieses Hundes schmerzte sehr.
Das Vorderbein dieses Hundes schmerzte sehr.  © Facebook/Screenshot/Animal Aid Unlimited

Mit starken Schmerzen am linken Vorderbein hatte sich der kleine Rüde unter ein parkendes Auto verkrochen. Wie die Tierschützer mitteilten, erwartete ihn dort ein weiteres Problem: ausbleibende Hilfe durch Passanten.

Denn auch in Indien herrschen Ausgangssperren, sodass die Straßenhunde dort nun endgültig ihrem Schicksal ausgeliefert sind. 

Laut Animal Aid Unlimited würden derzeit kaum noch Menschen bei ihnen anrufen, die verletzte Tiere entdeckt hätten - ganz einfach, weil die Leute nicht mehr draußen sein dürften.

Tagelang müssten die Tiere jetzt oft länger ausharren, ehe sie jemand finden würde. Für den kleinen Vierbeiner, der unter dem Auto kauerte, kam zum Glück gerade noch rechtzeitig Hilfe, wie das Team auf Facebook schrieb.

Derzeit bekommt der Hund die notwendige Behandlung, die laut seiner Retter etwa zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen dürfte. 

So berichtete Animal Aid Unlimited auf Facebook von der Geschichte

Neben der medizinischen Hilfe bieten ihm seine Retter zusätzlich Futter, Wasser und ganz viele Streicheleinheiten. Der Kleine soll nämlich in jedem Fall die Fürsorge bekommen, die er nach all dem Stress verdient hat - ehe er wieder in die Freiheit entlassen wird.  

Den Preis für die Behandlung des Vierbeiners schätzt das Team auf rund 14 US-Dollar, also knapp 13 Euro. Das ist zwar nicht sehr viel Geld, doch die gemeinnützige Organisation ist auf Finanzspritzen angewiesen. 

Um Animal Aid Unlimited finanzieren zu können, rufen die Tierretter deshalb zu Spenden auf. Jeder, der etwas dazugeben möchte, kann dies unter animalaidunlimited.org/donate tun - auch Eurobeträge sind erwünscht.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Animal Aid Unlimited

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