Vierbeiner wird zum "Geisterhund" und sorgt für Verkehrschaos auf der Autobahn

Herborn - Hundealarm am Donnerstag auf der Autobahn 45 bei Herborn (Lahn-Dill-Kreis).

Fotomontage: Der zehn Jahre alte Englische Foxhound sorgte auf der Autobahn für mächtig Wirbel (Symbolbild).
Fotomontage: Der zehn Jahre alte Englische Foxhound sorgte auf der Autobahn für mächtig Wirbel (Symbolbild).  © Montage: DPA/Peter Steffen, 123RF/Alena Stalmashonak

Wie ein Sprecher des mittelhessischen Polizeipräsidiums am Donnerstagnachmittag mitteilte, sei ein zehn Jahre alter Englischer Foxhound am Morgen des gleichen Tages seinem Frauchen beim Gassi gehen ausgebüxt. 

Noch ehe die Frau reagieren konnte, war der Vierbeiner bereits über alle Berge. Ihn verschlug es schnurstracks in Richtung der nahegelegenen A45, wo er zwischen Dillenburg und Herborn den in Richtung Dortmund fahrenden Autos entgegenrannte.

Glücklicherweise wurde das auf der Autobahn herumtollende Tier gegen 9.40 Uhr rechtzeitig bei der Polizei gemeldet, die umgehend nach Eintreffen einen künstlichen Stau produzierte und somit einen Zusammenstoß eines oder gar mehrerer Autos mit dem Tier vermeiden konnte. 

Schließlich gelang es einer Beamtin den entlaufenen Foxhound an seinem Halsband zu packen und ihn somit aus dieser brenzligen Situation zu retten. Der Hund wurde letztlich mit ein wenig Wasser versorgt und konnte gesund und munter an sein Frauchen übergeben werden.

Diese schilderte den Einsatzkräften, dass der Abenteuer-Ausflug des Autobahn-Hundes durchaus mit dessen stark ausgeprägtem Lauftrieb zusammenhängen könnte.

Im Nachgang sprachen die Beamten in diesem Fall nicht etwa von einem Geisterfahrer, sondern einem "Geisterhund".

Titelfoto: Montage: DPA/Peter Steffen, 123RF/Alena Stalmashonak

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