Hunde-Mama wirkt verzweifelt: Dann nimmt endlich jemand Notiz von ihr

Rajasthan (Indien) - Ihre Verzweiflung muss groß gewesen sein: Eine Hunde-Mama hatte sich auf den Straßen im indischen Bundesstaat Rajasthan die linke Hinterpfote verletzt und dadurch erhebliche Probleme Futter zu finden. 

Die Hündin hinkte verzweifelt mit ihrer kaputten Pfote umher.
Die Hündin hinkte verzweifelt mit ihrer kaputten Pfote umher.  © Facebook/Screenshot/Animal Aid Unlimited

Das berichtete die indische Tierschutzorganisation "Animal Aid Unlimited" am Freitagmittag auf ihrer Facebook-Seite

Die Streunerin irrte demnach verletzt mit ihren Welpen umher und hatte schlechte Chancen selbst satt genug zu werden, um ihren Nachwuchs zu stillen. Der Hunger der Kleinen wuchs und damit wohl auch die Sorgen der Hunde-Mama. 

Animal Aid Unlimited schrieb auf Facebook unter anderem: "... Sie kann es sich nicht leisten, dass ihr Allgemeinzustand noch schlechter wird, ohne in Gefahr um ihr Leben zu geraten."

Das Team nahm natürlich nicht nur die Hündin mit ins Tierkrankenhaus, sondern auch deren Welpen, die sie dort weiter stillen konnte. 

Vor Ort mussten sich die Tierfreunde jedoch zunächst um die Pfote des Vierbeiners kümmern. 

Die Hündin blieb ruhig, als man sich um ihre Wunde kümmerte.
Die Hündin blieb ruhig, als man sich um ihre Wunde kümmerte.  © Facebook/Screenshot/Animal Aid Unlimited

Animal Aid Unlimited stellt Versorgung der Hunde sicher

Erschöpft, aber bestimmt auch erleichtert: die wiedervereinte Familie.
Erschöpft, aber bestimmt auch erleichtert: die wiedervereinte Familie.  © Facebook/Screenshot/Animal Aid Unlimited

Geduldig ließ die Fellnase die Prozedur über sich ergehen, bis sie schließlich mit einem Verband versorgt war.

Außerdem bekam die Hunde-Mama eine große Portion Futter, um sich erstmal richtig zu stärken. Danach durfte sie endlich wieder zurück zu ihren Welpen, die sich erleichtert an sie kuschelten. 

Nach all den Strapazen ruhten sich die Hunde erschöpft aus und konnten endlich wieder etwas Energie tanken. 

Sie werden nun alle noch eine ganze Weile in der Tierklinik bleiben müssen, bis die Wunde wieder verheilt ist. 

Außerdem schrieb das Team von Animal Aid Unlimited: "Sobald ihre Babys etwas älter sind und nicht mehr gestillt werden müssen, werden wir sie kastrieren und in ihre alte Nachbarschaft zurückbringen."

Um ihre Arbeit weiterhin finanzieren zu können, bitten die Tierschützer hier um Spenden. Auch über kleine Beträge freut sich das Team. 

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Animal Aid Unlimited

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