Hunde töten Dreijährigen und terrorisieren eine ganze Nachbarschaft

New Jersey (USA) - Grausame Hundeattacke in den USA: Zwei Pitbulls haben ein drei Jahre altes Kind angegriffen und tödlich verletzt.

Zwei aggressive Hunde haben einen kleinen Jungen getötet. (Symbolbild)
Zwei aggressive Hunde haben einen kleinen Jungen getötet. (Symbolbild)  © Mikhail Gnatkovskiy/123rf

Laut einem Bericht der lokalen Nachrichtenseite "ABC 7" ereignete sich der tragische Vorfall am vergangenen Dienstag um 16.30 Uhr in Carteret, einer Stadt im US-Bundesstaat New Jersey in der Nähe von New York City.

Die beiden Tiere sprangen offenbar über einen Zaun und verschafften sich so Zugang zum Garten der Nachbarn. Dort attackierten sie den dreijährigen Jungen und dessen Mutter.

Das Kind musste per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden, später erlag er allerdings seinen schweren Verletzungen. Auch die Mutter kam per Krankenwagen in eine Klinik und wird dort immer noch behandelt.

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Laut dem Bürgermeister des Ortes, Daniel Reiman, wurden die beiden Hunde inzwischen eingeschläfert. Außerdem sprach er der betroffenen Familie sein Beileid aus: "Als kleine Gemeinde betrauern wir diesen herzzerreißenden Verlust eines jungen Nachbarn."

Die beiden aggressiven Tiere waren wohl nicht offiziell registriert, die Ermittlungen in dem Fall laufen derzeit allerdings noch. Ganz offensichtlich wurden die Hunde in der Gegend aber ohnehin von vielen gefürchtet.

Bissige Pitbulls zogen frei durch die Nachbarschaft und sorgten für Angst

Gegenüber "ABC 7" sagte ein Nachbar: "Diese Pitbulls haben schon überall Leute gebissen. Ich weiß von einigen Häusern, deshalb versuche ich, einen anderen Weg zu nehmen, wenn sie gerade in dem Viertel sind."

Andere Anwohner fügten außerdem hinzu, dass die Hunde wohl häufig unkontrolliert durch die Nachbarschaft gezogen waren, und dass sie deswegen regelmäßig bei der Polizei anrufen mussten. Manche ließen wegen der gefährlichen Tiere sogar ihre Kinder nicht mehr draußen spielen.

Die Familie des verstorbenen Jungen war erst vor Kurzem aus Brooklyn in die Gegend gezogen. Nun sammelt ein Nachbar Spendengelder, um der Familie unter die Arme zu greifen.

Titelfoto: Mikhail Gnatkovskiy/123rf

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