Diese beiden Hundewelpen haben ein schreckliches Schicksal hinter sich

Frankenthal - Diese Fotos sprechen mehr als Tausend Worte! Bislang hatten diese kleinen Hundewelpen kein schönes Leben - dabei sind sie erst wenige Wochen alt. Und genau dort liegt das Problem, wie kürzlich das Tierheim im rheinland-pfälzischen Frankenthal verdeutlichte.

Diese beiden kleinen Vierbeiner wurden von der Polizei beschlagnahmt. Sie wurden ihrer Mutter viel zu früh entzogen und waren Teil eines illegalen Tiertransportes.
Diese beiden kleinen Vierbeiner wurden von der Polizei beschlagnahmt. Sie wurden ihrer Mutter viel zu früh entzogen und waren Teil eines illegalen Tiertransportes.  © Facebook/Tierheim Frankenthal

Denn in einem Facebook-Beitrag machten die Tierliebhaber erneut auf das Thema illegaler Welpenhandel aufmerksam.

Anhand der beiden Vierbeiner, die von der Polizei aus einem illegalen Transport gerettet wurden, machten die Tierheimbetreiber klar, dass der möglichst günstige Erwerb eines Haustieres keinesfalls auf Kosten der Gesundheit und des Wohlergehens der Tiere geschehen dürfe.

In dem ausführlichen Beitrag wurde zudem über die Art und Weise aufgeklärt, wie die jungen Hunde behandelt würden. So würden sie bereits viel zu früh von ihren Müttern getrennt, seien dabei wie in diesem Fall sieben Wochen alt.

Doch damit noch lange nicht genug.

Auf ihrem Weg in die EU würden sie unter absolut unwürdigen Verhältnissen transportiert. Im Falle der erst am Montag geretteten Fellnäschen seien diese in der Ladefläche eines Kleintransporters zwischen alten Möbelstücken, Kleidern und Gemüse einfach abgelegt worden.

Oftmals würden die Jungtiere auch unter Müll und weiteren Gegenständen versteckt, um bei einer möglichen Kontrolle eben nicht sofort ins Auge zu fallen.

Für die beiden kleinen Welpen, die zudem von einigen Parasiten befallen waren, ist die Leidenszeit nun aber glücklicherweise vorbei.

Illegaler Welpenhandel: Tiere werden in Transportern unter Möbeln, Kleidung oder Gemüse versteckt

Sie werden von den Mitarbeitern des Tierheims wieder aufgepäppelt, mit den nötigen Impfungen versorgt und erst dann vermittelt, wenn die notwendige Tollwut-Quarantäne beendet ist. Solange hofft das Frankenthaler Tierheim auf Spenden, um die Pflege der Hündchen zu finanzieren.

Abschließend solle man laut der Tierfreunde vor allem auf wichtige Aspekte achten, wenn man sich einen Welpen zulegen möchte. Könne man sich den Welpen beispielsweise nicht gemeinsam mit dem Muttertier anschauen, solle die Übergabe im Freien stattfinden oder der Verkäufer nicht alle Unterlagen bei sich haben, müssten die Alarmglocken schrillen.

Titelfoto: Facebook/Tierheim Frankenthal

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