Hundehalter geht mit seinem Vierbeiner in den Wald, dann gibt's einen lauten Knall

Pichl bei Wels (Österreich) - Eine Frau erschrak, als sie am Sonntagnachmittag einen lauten Knall aus dem Wald hörte und alarmierte daraufhin die Polizei.

Der Hund wurde an einem Baum festgebunden, ehe er erschossen wurde. (Symbolbild)
Der Hund wurde an einem Baum festgebunden, ehe er erschossen wurde. (Symbolbild)  © Unsplash/Vahid Kanani

Wie die Landespolizeidirektion Oberösterreich mitteilte, soll ein 60-jähriger Mann am Sonntag gegen 16 Uhr mit seinem Hund in einen Wald in Pichl bei Wels gegangen sein.

Dort band er den Vierbeiner an einem Baum fest und schoss einmal mit einer Faustfeuerwaffe auf ihn.

"Eine Frau wurde durch den lauten Knall auf den Schuss aufmerksam und verständigte daraufhin die Polizei", teilte die Behörde weiter mit.

Die Beamten rückten daraufhin sofort zu dem Waldstück aus und suchten den Mann. Er wurde daraufhin gefunden.

"Er gab an, keine Waffe bei sich zu haben", erklärten die Ermittler. "Bei der Durchsuchung wurde die Faustfeuerwaffe jedoch in dessen Hosenbund vorgefunden."

Der Hund starb noch am Unglücksort aufgrund seiner Verletzungen.

Hunde-Killer musste sofort alle Schusswaffen abgeben

Der 60-Jährige, der gar keinen Waffenschein besitzt, übergab nach der Aktion mehrere Waffen samt Munition an die Beamten. 

Diese sprachen ein Waffenverbot aus und stellten alle gefährlichen Schusswaffen sicher. 

Nun ermittelt die Polizei wegen Tierquälerei gegen den Österreicher.

Titelfoto: Unsplash/Vahid Kanani

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