Junge (11) nach Fußballtraining von Hunden gebissen und schwer verletzt

Mochy/Opole - Erst Ende September sorgte ein schockierender Vorfall in Polen für Aufsehen, als ein Hund einen Jungen (†12) ins Gesicht gebissen hatte. Der Teenager erlag wenige Tage später seinen schweren Verletzungen (TAG24 berichtete). Nun haben aggressive Hunde schon wieder Kinder angegriffen!

Die beiden Schäferhunde wurden zur Beobachtung in ein Tierheim gebracht.
Die beiden Schäferhunde wurden zur Beobachtung in ein Tierheim gebracht.  © KPP Wolsztyn

In der polnischen Stadt Mochy, rund 70 Kilometer südwestlich von Poznań, bissen zwei frei herumlaufende Deutsche Schäferhunde einen Jungen (11).

Nach Informationen der Polizei in Wolsztyn wurde der Teenager am Dienstagnachmittag von den beiden Tieren attackiert, als er nach dem Fußballtraining vom Schulsportplatz zu den Umkleideräumen lief.

Zeugen eilten dem Elfjährigen schnell zu Hilfe, sie konnten jedoch nicht verhindern, dass er von den Hunden gebissen wurde.

Schwer verletzt kam der Junge in ein Krankenhaus, wo er medizinisch behandelt wurde. Die Ärzte fanden Bisswunden an seinem Kopf und am Rücken.

Die beiden Vierbeiner wurden von einem Fachmann eingefangen und ins Tierheim nach Zielona Góra gebracht. Dort wurden sie von einem Veterinär untersucht und stehen derzeit unter Beobachtung.

Die Polizei sucht aktuell noch nach dem Besitzer der Tiere, gegen ihn wurde ein Verfahren eingeleitet.

Doch das war nicht der einzige Vorfall, bei dem innerhalb weniger Tage ein Kind Opfer von Hunden wurde!

Wie der polnische Fernsehsender TVP berichtet, wurde in Wierzbie (Woiwodschaft Opole) bereits am Samstag ein Mädchen (8) von einem Hund gebissen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr in Opole bestätigte, wurde auch dieses Kind mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert. Die Polizei ermittelt.

Titelfoto: KPP Wolsztyn

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