Katze mit Kämpferherz: Dieser Kater überlebte wahren Horror

Köln - Kater Tommy hat eine ziemliche Leidensgeschichte hinter sich. Aber er streckt seiner Vergangenheit die Zunge heraus und bleibt optimistisch.

Kater Tommy hat eine sehr harte Zeit hinter sich und befindet sich jetzt auf dem Wege der Besserung.
Kater Tommy hat eine sehr harte Zeit hinter sich und befindet sich jetzt auf dem Wege der Besserung.  © Montage: Screenshot/Instagram/tierheim_dellbrueck

Das Kölner Tierheim Dellbrück postete am Montag ein Foto von Tommy und erzählte über seine Geschichte.

Er stammt aus einem Animal-Hoarding-Fall, aus dem das Tierheim zehn Katzen und zehn Hunde übernommen hatte. Animal Hoarding beschreibt ein Krankheitsbild, bei dem Menschen Tiere in einer großen Anzahl halten, sie aber nicht mehr angemessen versorgen.

So auch bei Tommy und seinen Katzenfreunden. "Als er mit seinen neun Katzenkumpels zu uns kam, waren alle stark erkältet und mussten in der Krankenstation behandelt werden. Es hat lange gedauert, aber mittlerweile ist einer nach dem anderen ins Katzenhaus umgezogen", schreiben die Mitarbeiter des Kölner Tierheims.

Akim und Kamilla: Pummeliges Mutter-Sohn-Gespann aus Rumänien sucht neue Besitzer
Hunde Akim und Kamilla: Pummeliges Mutter-Sohn-Gespann aus Rumänien sucht neue Besitzer

Doch Tommy zeigte von Beginn an, dass er ein Kämpferherz hat und ist mittlerweile auf dem Wege der Besserung. Die Mitarbeiter sorgen sich rührend um ihn, denn sie schreiben: "Wer so eine Odyssee hinter sich hat, darf so ziemlich alles."

Bis zu einer Vermittlung Tommys wird es aber noch eine Weile dauern. "Aber für ihn ist ein sauberes Katzenklo und ein Kratzbaum für ihn ganz alleine schon ein kleines Paradies. Ein Typ zum Knutschen", sagen die Tierpfleger. Da kann man ihnen nur zustimmen. Tommy, du bist ein wahrer Kämpfer!

Kater Tommy streckt seinem früheren Leben die Zunge raus

Das Tierheim Köln-Dellbrück

Bereits seit mehr als 50 Jahren gibt es das Tierheim im Kölner Stadtteil Dellbrück. Rund 20 Mitarbeiter kümmern sich um die Versorgung und Vermittlung von Haustieren. Pro Jahr werden etwa 2000 Tiere vermittelt. Als privater Verein finanziert sich das Tierheim nach eigenen Angaben durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Erbschaften.

Wer ein Tier übernehmen möchte, muss einige Dinge beachten. Neben einem persönlichen Gespräch gibt es beispielsweise bei Hunden auch einen Probespaziergang sowie einen Kontrollbesuch.

Je nach Tier fällt eine unterschiedlich hohe Schutzgebühr an, mit der die Kosten für die Unterbringung und die tierärztliche Untersuchung zum Teil gedeckt werden. Während der Corona-Pandemie gelten besondere Regeln.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/tierheim_dellbrueck

Mehr zum Thema Hunde: