Mann quält Hund seiner Ex! Nun sitzt er im Knast

Louisiana - Ein verstörendes Video machte im Netz die Runde, in dem ein Mann die Hündin seiner Ex-Freundin schwer misshandelt. Nun wurde Shane Mitchell verhaftet.

Shane Mitchell (30) muss sich bald vor Gericht wegen Tierquälerei verantworten.
Shane Mitchell (30) muss sich bald vor Gericht wegen Tierquälerei verantworten.  © facebook.com/SlidellPD/

Der 30-Jährige nahm den Hund  - einen Dobermann namens Rubyjean - ohne Erlaubnis seiner ehemaligen Lebensgefährtin mit.

Nachdem er erneut mit der Hündin im Schlepptau vor der Haustür seiner Ex aufkreuzte, reichte es dieser:

Sie drohte damit, die Polizei zu benachrichtigen, wie TMZ berichtet. Das brachte den Mann scheinbar zum Durchdrehen, und er begann vor den Augen seiner früheren Freundin Rubyjean zu würgen.

Während seine Ex in ihrem Haus blieb und das schockierende Geschehen beobachtete, zeichnete die Kamera auf ihrer Veranda die Tat auf.

In der Aufnahme greift Mitchell wütend nach unten und zieht die wehrlose Hündin an seiner Leine hoch. Unter den Schreien ihrer Besitzerin würgt er Rubyjean. Dann endet der Clip. Nachdem die Sicherheitsfirma Ring das Video veröffentlichte und es im Internet für Aufruhr sorgte, wurde der 30-Jährige festgenommen.

Er muss sich nun wegen Tierquälerei verantworten.

Hündin Rubyjean hat sich inzwischen erholt

Hündin Rubyjean geht es den Umständen entsprechend gut.
Hündin Rubyjean geht es den Umständen entsprechend gut.  © facebook.com/SlidellPD/; facebook.com/rachelle.fassy

Es gibt noch weitere positive Nachrichten: Hündin Rubyjean geht es nach der Attacke wieder besser.

Sie ist wieder zu Hause und scheint durch das Würgen keinen bleibenden Schaden erlitten zu haben. Der Chef des örtlichen Polizeireviers, Randy Fandal, zeigte sich von dem Fall zutiefst verstört: "Mir wurde schlecht, als ich dieses Video sah."

Er ergänzt: "Wie jemand ein wehrloses Tier verletzen kann, ist mir ein Rätsel."

Die Ermittlungen gegen Mitchell werden andauern, und er könnte wegen weiteren Vergehen angeklagt werden.

Auch Rubyjeans Besitzerin meldete sich inzwischen auf Facebook zu Wort und bedankt sich bei der Polizei für deren schnelles Eingreifen. Doch dann offenbart sie ihre desolate Gefühlslage:

"Bin ich körperlich unversehrt? Ja! Mental und Emotional? Nein! Die Leute sagen immer wieder, dass es vorbei ist! Es ist nicht so, dass ich einen langen Weg vor mir habe und alle Schritte unternommen habe, um mich, meine Familie und meinen Hund zu schützen! Bitte keine negativen Kommentare gegen mich oder die Beteiligten! Ruby ist sicher! Nochmals vielen Dank, aber ich brauche Zeit, um alles zu verarbeiten!"

Titelfoto: facebook.com/SlidellPD/; facebook.com/rachelle.fassy

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