Mann will Hund mit Rattengift töten, das Tier ist schlauer

Sosnowiec - In der polnischen Stadt Sosnowiec, rund zehn Kilometer östlich von Katowice, hat ein Mann versucht, einen Hund grausam zu töten.

Der Hund bekam vom Nachbarn ein "vergiftetes Geschenk". (Symbolbild)
Der Hund bekam vom Nachbarn ein "vergiftetes Geschenk". (Symbolbild)  © 123rf.com/lapis2380

Nach Informationen der Polizei Sosnowiec, warf der Mann dem Hund seines Nachbarn eine Wurst zu, die mit Granulat gefüllt war: offenbar Rattengift!

Doch der 47-Jährige hatte dabei nicht berücksichtigt, dass sich das Tier als intelligenter herausstellen würde, als er angenommen hatte!

Weil der Hundebesitzer außerdem zur Tatzeit aus dem Fenster sah, beobachtete er das abscheuliche Vorgehen des Mannes und wie dieser seinem Hund etwas zum Fressen zuwarf.

Wahrscheinlich wollte er den Vierbeiner auf diese Weise loswerden. 

Die Fellnase schnappte sich das vermeintliche Leckerli, aber anstatt die Wurst zu fressen, brachte er sie zu seinem Herrchen. Der erkannte sofort, was los war und alarmierte die Polizei.

Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Täter fest, in den nächsten Tagen entscheidet der Staatsanwalt über sein weiteres Schicksal. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. 

Doch das war nicht die einzige Attacke gegen einen Hund!

Die mit dem Gift präparierte Wurst.
Die mit dem Gift präparierte Wurst.  © KMP Sosnowiec

Hund mit Machete attackiert

Wie das polnische Nachrichtenportal "Polsat News" unter Berufung auf die meistgelesene Zeitung der Provinz Lodz, "Dziennik Łódzki", berichtet, hat auch in Lodz ein Mann den Hund seines Nachbarn angegriffen - und zwar mit einer Machete!

Dabei verletzte der 38-Jährige das Tier so sehr, dass es von einem Tierarzt operiert werden musste. Der Täter sei zum Zeitpunkt des Vorfalls betrunken gewesen. Ein Atemalkoholtest ergab über drei Promille! 

Der Mann bekannte sich bereits schuldig. Trotzdem versuchte er, sein Verhalten zu rechtfertigen und behauptete, der Hund sei unerlaubt auf sein Grundstück gerannt und habe seinen eigenen, viel kleineren Vierbeiner angegriffen. 

In seiner Not habe er nach dem nächstbesten Gegenstand gegriffen, um den Eindringling zu verjagen: in dem Fall eine Machete. Auch er wird sich vor Gericht verantworten müssen.

Titelfoto: KMP Sosnowiec, 123rf.com/lapis2380

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