Mutter bricht in Tränen aus, als sie liest, was Nachbarn über ihren schwer kranken Hund schreiben

Bispham (England) - Bereits bei den ersten Worten drehte sich ihre Magengrube um: Sarah Ogborne (35) war entsetzt, als sie den anonym verfassten Brief ihrer Nachbarn in den Händen hielt.

Rüde Max ist todkrank, Frauchen Sarah Ogborne (35) ziemlich frustriert.
Rüde Max ist todkrank, Frauchen Sarah Ogborne (35) ziemlich frustriert.  © Facebook/Screenshots/Sarah Ogborne

Diese forderten die dreifache Mutter darin auf, ihren Hund zum Schweigen zu bringen. Ogborne, die mit ihren Kindern in dem englischen Dorf Bispham lebt, kamen die Tränen, als sie den Brief zu Ende las.

So lauteten die weiteren Sätze: "Bellen, bellen, bellen... Jedes Mal, wenn du ihn allein lässt... da hilft es auch nichts, wenn du dabei die Fenster offen lässt."

Und weiter: "Als deine Nachbarn werden wir dies jetzt dem Stadtrat von Blackpool als Lärmproblem melden. Wenn nicht, wird es der RSPCA [Britischer Tierschutzverein] gemeldet. Deine Nachbarn."

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Ogborne, die gerade mit ihrem achtjährigen Sohn nach Hause gekommen war, traf der Brief auch deshalb so hart, weil ihr Rüde schwer krank ist. "Max ist taub, erblindet und hat auch Demenz – er ist ein alter Hund", erklärte die 35-Jährige laut der Sun.

Das dreizehn Jahre alte Tier sei aufgrund der Lockdowns in Großbritannien nicht mehr daran gewöhnt, allein in der Wohnung zu sein. Deshalb würde er verängstigt bellen, wenn alle weg seien. Das käme allerdings nur sehr selten vor.

Nachbarn geben sich nicht zu erkennen

Sarah Ogborne verletzte der Brief, der umständlich per Post gesendet wurde, vor allen Dingen deshalb, weil die logische Konsequenz für sie daraus wäre, ihren Hund einschläfern zu lassen.

" (...) ich gehe diesen Weg nicht. Ich weiß nicht genau, was sie von mir erwarten", sagte die Britin. Seit fünf Jahren lebt sie in ihrem Haus in Bispham und besitzt Max, seit er sechs Wochen alt ist. In all der Zeit habe es nie Probleme mit den Nachbarn gegeben.

Ihre direkten Anwohner hält die Hundebesitzerin übrigens für unschuldig, da sie mit ihnen befreundet ist. Wie es nun weitergehen soll, weiß Ogborne nicht.

Wer solche Nachbarn hat, braucht keine Feinde mehr...

Titelfoto: Facebook/Screenshots/Sarah Ogborne

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